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Linearsystem individuell zusammenstellen

12.09.2008
Heutige Anwendungen mit linearen Bewegungen stellen hohe Anforderungen an Präzision, begrenzten Bauraum und Wirtschaftlichkeit. Differenzierte Leistungsmerkmale bei kompakten Abmessungen und kostenbewusster Beschaffung lassen sich mit einbaufertigen Linearsystemen wie der Lineareinheit KUA sowie den Linearsystemen der LX-Serie von Misumi realisieren, wie das Unternehmen mitteilt.

Aufgrund der Variantenvielfalt sind die Modelle in vielen industriellen Bereichen einsetzbar. Insbesondere im Sondermaschinenbau mit kleinen Stückzahlen profitieren Konstruktion, Projektierung, Fertigung und Logistik von den Produkten und dem effizienten Bestell- und Logistikkonzept der Misumi Europa GmbH. Denn mit standardisierten Lineareinheiten können viele Anlagen, Maschinen und Einrichtungen schneller, besser und wirtschaftlicher umgesetzt werden, heißt es.

Vormontierte Lineareinheiten vereinfachen Konstruktion

Im Vergleich zur zeitaufwändigen und kostenintensiven Konstruktion aus Einzelkomponenten wie Kugelgewindetrieb, Stehlagern und Profilschienenführungen ist die vormontierte Standardbaugruppe KUA einfach. Die Lineareinheit ist mit Profilschienenführungen in den Ausführungen SVR für mittlere Traglasten von bis zu 16,8 kN (Co) und SXR für schwere Traglasten von bis zu 43,5 kN (Co) verfügbar.

urch das „Flexible Configuration & Sizing“ können Anwender die Lineareinheit für die entsprechende Applikation individuell modifizieren: beispielsweise den Durchmesser der gerollten Kugelgewindespindel vom Typ BSSZ mit der Präzisionsklasse C10 zwischen 12 und 20 mm, die Spindelsteigung (4 bis 20) oder den maximalen Verfahrweg je nach Länge der Grundplatte von 130 bis 610 mm. Diese ist in 60-mm-Schritten von 340 bis 820 mm bei Breiten von 145 und 195 mm konfigurierbar. Für den Tisch sind die drei Längen 100, 150 und 200 mm wählbar bei einer Breite von 150 oder 200 mm.

208 mögliche Einbauvarianten für Lineareinheiten

Aus der Kombination von Plattengröße, Kugelgewindespindel und Verfahrlänge ergeben sich etwa 208 mögliche Einbauvarianten. Durch Nuten in der Grundplatte lassen sich optional Sensoren für die Endlagenabfrage sowie Encoder zur Positionsbestimmung befestigen. Die einzelnen Kernkomponenten sind bei Bedarf leicht und schnell austauschbar.

Für interessierte Anwender und Neulinge veranstaltet Misumi regelmäßig kostenlose Schulungen zur Einführung in die Möglichkeiten der Komponentenkonfiguration, zum Beispiel bei den Lineareinheiten und -systemen sowie in den Umgang mit dem Hauptkatalog Mechanische Komponenten für Sondermaschinenbau und Montageautomation. Auf der Motek wird die Misumi-Komponenten-Galerie gezeigt, eine umfangreiche Auswahl an Musterartikeln zum Anfassen. Das Praxistraining zur Kataloghandhabung wird auf Wunsch auch im Unternehmen veranstaltet.

Misumi Europa GmbH, Halle 9 an Stand 9210

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/144191/

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