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Leichtbau mit geschäumten Spritzgießteilen

19.09.2008
Nach dem sogenannten so genannten Mucell-Verfahren werden Kunststoffteile spritzgegossen, die laut Hersteller zu einer Gewichtseinsparung von rund 10% führen, wovon man sich auf der Fakuma 2008 überzeugen kann. Grund dafür ist ein physikalisches Aufschäumen während des Spritzvorgangs, wodurch Gasbläschen in die Schmelze gelangen.

Dabei kommt es nicht nur zu einer Gewichtsreduzierung im Vergleich zu Teilen aus Vollmaterial, sondern auch häufig zu weniger Verzug. Dadurch erhöht sich die Maßhaltigkeit der Teile. Trotz des niedrigen Gewichts bleibe die Bauteilstabilität hoch. Zur Zeit ist das Mucell-Verfahren beim Anwender auf Maschinen mit Schließkräften bis 4200 kN installiert.

Auf der Fakuma 2008 ist es ein Ausstellungsschwerpunkt des Spritzgießers. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Zwei-Komponenten-Spritzgießen, das zum Beispiel das Anspritzen von Gummidichtungen während der Bauteilherstellung ermöglichgt

Schröder Kunststofftechnik GmbH auf der Fakuma 2008: Halle B5, Stand 5111

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/articles/145454/

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