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Laserschneidanlage mit Scheibenlaser und doppeltem Schneidkopf

21.10.2008
Zwei Schneidköpfe, 6-kW-Scheibenlaser mit Strahlaufteilung und ein Querträger aus rennsporterprobter Kohlefaser (CFK) – die Trulaser 7040 ist laut Trumpf die produktivste Laserschneidmaschine der Welt. Ihr Platz im Lasermaschinen-Portfolio ist klar definiert: Sie ist die Hochgeschwindigkeitsmaschine für die Produktion großer Stückzahlen, bevorzugt im Dünnblechbereich.

Die neue Trulaser 7040 wurde vor allem für Anwender konzipiert, die hohe Losgrößen im Dreischichtbetrieb fertigen und deren Applikationen sehr große Konturgenauigkeiten erfordern, heißt es weiter. Auch Spezialapplikationen wie Dichtungen, Sägeblätter oder Metallmöbel sind ein Fall für die Festkörperlaser-Schneidmaschine, die mit einem Scheibenlaser Trudisk 6001 ausgestattet ist.

Scheibenlaser arbeitet energieeffizient

Mit seinem hohen Wirkungsgrad ist der Scheibenlaser sehr energieeffizient. Wenn er nicht schneidet, fährt er in einen Standby-Modus, in dem er fast keinen Strom benötigt, da kein Gas umgewälzt wird. Damit konnte auch der Energieverbrauch pro Schnittmeter optimiert werden.

Unterstützt wird diese Tatsache dadurch, dass der Trudisk 6001 sogar für zwei Schneidköpfe ausreicht: Durch den Einsatz eines Strahlteilers lassen sich mit nur einem Laseraggregat beide Schneidköpfe bedienen.

Die Lasermaschine kann also zwei Teile gleichzeitig bearbeiten und trotz halber Leistung halbiert sich der Vorschub nicht ebenfalls, sondern reduziert sich im Dünnblech nur geringfügig und bei Baustahl so gut wie gar nicht, hebt Trumpf hervor. Da bei dünnen Blechen 3 kW zum Schneiden völlig ausreichen, fällt der Kostenanteil des Lasers pro Schnittmeter dank Zweikopfprinzip grob auf die Hälfte.

Laserschneidmaschine schneidet bis zu 25 mm dicke Bleche

Alternativ zur simultanen Nutzung beider Schneidköpfe können die vollen 6 kW auch auf einen Kopf konzentriert werden. Dann ist es möglich, bis zu 25 mm dicke Bleche zu schneiden. Sowohl für den 3- als auch für den 6-kW-Betrieb werden die benötigten Schneidparameter mitgeliefert, das bedeutet: Laserstrahlaufteilung oder -bündelung auf Knopfdruck. Der Strahl wird dabei über ein Glasfaserkabel vom Resonator zum Schneidkopf geführt.

Ein weiteres Novum ist laut Unternehmen der Einsatz von Kohlefaser-Komponenten in einer Laserschneidmaschine. Die Bewegungseinheit wird in einer CFK-Sandwichbauweise gefertigt und ist dadurch leicht und steif zugleich. Das steigert die Dynamik des Querträgers und führt zu Beschleunigungswerten bis 25 m/s2 und einer maximalen simultanen Achsgeschwindigkeit von 304 m/min.

Alle Achsen der Laserschneidmaschine mit reibungsfreien Antrieben

Alle Achsen der Laserschneidmaschine sind mit reibungsfreien Lineardirektantrieben ausgestattet. Die Beschleunigung der X- und der Y-Achse konnte im Vergleich zum Vorgängermodell um 25% gesteigert werden. Diese hohen Werte können jedoch nur dann prozesssicher ausgeschöpft werden, wenn die Z-Achse, die den Laserkopf in der Höhe positioniert, bei diesem Tempo mithalten kann.

Für einen optimalen Schnitt darf sich der Abstand zwischen Schneiddüse und Blech nicht verändern. Bereits geringe Blechunebenheiten müssen blitzschnell ausgeglichen werden. Deshalb ist die Z-Achse mit einer Beschleunigung von 30 m/s2 die dynamischste Achse und lässt hohe Vorschübe zu.

Trumpf GmbH + Co. KG, Halle 11, Stand C32

Rüdiger Kroh | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/trenntechnik/articles/151104/

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