Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laserflachbettmaschine für den Hochgeschwindigkeitsbereich

19.09.2008
Seit Jahren gelten die global weit verbreiteten Laserflachbettmaschinen der Baureihe Tru-Laser 3000 als der Standard in der Laserbearbeitung von Blechen. Jetzt brechen mit der Tru-Laser 3030 Neu die Hochgeschwindigkeits-Zeiten an. Erstmals können Blechbearbeiter die schnelle und neu gekleidete Laseranlage auf der Euroblech in Hannover sehen.

Die neue Tru-Laser 3030 wird künftig die Standards für die Laserbearbeitung mit Laserflachbettmaschinen neu definieren. Sie zeigt sich schon rein optisch durch ihr verändertes Design relativ auffällig. Schlichte Eleganz wäre vielleicht die passendste Beschreibung für das Erscheinugsbild dieser Maschine, die sich im neuen Trumpf-Look mit Weiß und Königsblau und darin abgesetzten silbernen Farbakzenten zeigt.

Laserflachbettmaschine mit 5 KW-CO2-Laser

Ausgestattet ist sie mit einem 5 KW-CO2-Laser, mit dem sich Bleckdicken bis 25 mm sicher schneiden lassen. Damit übernimmt die Tru-Laser 3030 Neu in ihrem Segment eine Vorreiterrolle in Sachen Produktivität und Bearbeitungsflexibilität. Anstelle der bisher eingesetzten Drehstrom-Servomotoren arbeitet die lange X-Achse mit einem getriebelosen Torque-Motor, der sich durch sehr hohe Drehmomente auszeichnet. Y- und Z-Achse werden von verschleiß- und ölfreien Linearmotoren angetrieben.

Dieser Antrieb steigert die überlagerten Achsgeschwindigkeiten von bisher 85 auf jetzt 140 m/min. deutlich. Das nun außerdem serienmäßig zum Einsatz kommende Verfahren Fastline, das einen fließenden Übergang zwischen Einstech- und Schneidprozessen schafft, senkt die Teilezeiten noch einmal um durchschnittlich 20%.

Laserflachbettmaschine kommt ohne Schneidkopf-Wechsel aus

Das Wechseln des Schneidkopfes ist bei der neuen Tru-Laser 3030 überflüssig. Waren früher bis zu drei Köpfe im Einsatz, so reduziert sich die Zahl nun auf einen. Denn diese zukunftweisende Anlage ist so konzipiert, dass sie das gesamte Blechdickenspektrum mit ein und demselben Schneidkopf bearbeiten kann. Unproduktive Nebenzeiten für das Austauschen gehören somit der Vergangenheit an. Rüstzeiten spart auch der optionale Düsenwechsler mit 18 Düsen, der ganz neu ist und nur gute 20 sec für einen Wechselvorgang braucht.

Als Abwehrmechanismus für unvorhergesehene Überraschungen sorgt die Tru-Laser 3030 Neu entsprechend vor: Sollten Blech und Schneidkopf einmal kollidieren, schützt die intelligente Schneidkopfschnittstelle die Maschine vor Schäden. Bei Überlast gibt der Kollisionsschutz – ähnlich wie eine Skibindung – den Schneidkopf frei. Nach kleinen Berührungen bewegt sich der Bearbeitungskopf selbstständig an seine ursprüngliche Position zurück. Bei größeren Kollisionen kann ihn der Bediener mit einem Handgriff exakt an seinen Platz zurücksetzen.

Laserflachbettmaschine kann sich an Schlechtbleche anpassen

Ein anderes Problem ist die schwankende Qualität von Rohblechen, insbesondere bei dickeren Materialien. Gelangt ein Schlechtblech auf die Maschine, kann der Auftrag mit der Funktion Adjust-Line gerettet werden. Per Knopfdruck wird dann ein anderer Parametersatz ausgewählt, der erhöhte Materialtoleranzen zulässt.

Auch die Flexibilität wird bei der Tru-Laser 3030 Neu groß geschrieben. Konnten bisher die Bleche nur in Längsrichtung zugeführt werden, so ist es jetzt auch möglich, dass der Palettenwechsler quer zur Maschine steht. Die Aufstellfläche reduziert sich dadurch um etwa 20%, da der Staub fangende Totbereich verringert wird. So kann die Maschine flexibel an die räumlichen Gegebenheiten in den jeweiligen Produktionshallen angepasst und der Platz bestmöglich ausnutzt werden.

Steuerung der Laserflachbettmaschine möglichst einfach gehalten

Das ergonomische, frei schwenkbare Panel mit einer selbsterklärenden Touch-Bedienung und einer Steuerung, die darauf ausgelegt ist, mit wenigen Klicks zum Ziel zu kommen, wird den Maschinenbediener besonders erfreuen, so Trumpf. Eine wesentliche Erleichterung ist außerdem das verbreiterte Längsförderband, das nun deutlich einfacher gereinigt werden kann.

Und nicht zuletzt wurden alle Wartungsstellen der Maschine verbessert. Auf der Maschinenrückseite verfügt die Tru-Laser 3030 Neu deshalb nun über einen gut zugänglichen Servicepunkt. Das bedeutet, dass die zu wartenden Komponenten übersichtlich und klar gekennzeichnet an einer Stelle konzentriert wurden, so dass die Wartung einfacher von der Hand geht.

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/trenntechnik/articles/145422/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise