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Krauss-Maffei kombiniert Spritzgießen und Polurethan-Hochdrucktechnik

18.09.2009
Auf der Fakuma 2009 präsentiert sich Krauss-Maffei, München, als Systemlieferant für energieeffiziente Spritzgieß- und Reaktionstechnik. Deutlich wird diese Kombination bei einer Fertigungszelle, die im Spritzgießverfahren Formteile herstellt und mittels Polyurethan-Hochdrucktechnik Dichtungraupen appliziert.

Zur Anwendung kommt dabei die Spritzgießmaschine CX 160-750. Die Spritzgießteile werden vom Industrieroboter IR160 F/K aus dem Werkzeug entnommen und ohne Zwischenlagerung direkt mit Polyurethan-Dichtungsraupen appliziert. Als wesentliche Merkmale der kompletten Zelle werden die hohe Produktivität und der geringe Platzbedarf hervorgehoben.

Hochleistungs-Spritzgießen auf elektrischer Maschine

Auf der elektrischen Spritzgießmaschine EX 160-1000 Ultra werden dünnwandige Verpackungsschalen aus Polypropylen produziert, inklusive Inmould-Labeling (IML). Zur Anwendung kommt ein 2-fach-Werkzeug und der Roboter SR80 Side Entry, der für das IML-Verfahren die Banderole von der Bediengegenseite ins Werkzeug legt und nach dem Spritzgießen die fertigen Schalen entnimmt. Zum Schluss werden die Schalen auf auf einem Band mit Stapelvorrichtung gelegt.

Diese Spritzgießmaschine ist mit einer Einspritzeinheit ausgerüstet, mit der sie laut Krauss-Maffei aufgrund der Einspritzgeschwindigkeit in den Hochleistungsbereich vordringt. Zusammen mit dem Roboter SR80 bilde sie eine Fertigungszelle, die den hohen Ansprüchen hinsichtlich Sauberkeit und Leistungsfähigkeit in der Verpackungs- und Medizintechnik entspreche.

Maschineneinhausung erspart zusätzliche Roboter-Absicherung

Auf dem Fakuma präsentiert Krauss-Maffei zudem eine Fertigungszelle, die aus der elektrischen Spritzgießmaschine AX 180-750 und dem Linearroboter LRX 100 besteht. Die zur Spritzgießen technischer Teile konzipierte Zelle fertigt Tastenträger für Elektrogeräte aus glasfaserverstärktem Polypropylen.

Die Schutzeinhausung der Maschine ist um die Breite des Förderbands erweitert. Sie dient auch als Roboterschutzbereich. Damit kann auf eine zusätzliche Absicherung der Automation mit Schutzzaun und Schutztür verzichtet werden. Dieses integrierte, kompakte Fertigungszelle spare im Vergleich zu einem leistungsähnlichen Anlage rund ein Viertel der Produktionsfläche ein.

Kraus-Maffei auf der Fakuma 2009: Halle A7, Stand 7204

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/articles/230387/

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