Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf kleinstem Raum montieren mit dem Mikro-Montage-System DCAM-XS

29.09.2008
Auf kleinstem Raum montieren das gelingt mit dem Mikro-Montage-System DCAM-XS der Deprag Schulz GmbH & Co. Der Mikro-Monatage-Automat DCAM-XS ist sehr klein, schnell, präzise und flexibel. Mit der neuen Baureihe erweitert der Spezialist für Automation und Montage aus Amberg seine erfolgreiche DCAM-Familie (Deprag Compact Assembly Module).

Schrauben, Labeln, Palettieren, Clipsen, Laserbeschriften, Schweißen, Kleben von kleinsten Bauteilen – der neue Montageautomat beherrscht zahlreiche Funktionen. Viele kleine Einzelteile müssen montiert werden, wenn ein Rasierapparat entsteht, eine elektrische Zahnbürste oder eine Digitalkamera. Das Mikro-Montage-System DCAM-XS ist in wenigen Minuten für die verschiedenen Montageschritte umgerüstet.

So ist die einheitliche Montageplattform für unterschiedlichste Montage- und Prüfaufgaben geeignet: Für die Fertigung von Mikrosystemen in der Pharma –und Diagnostikindustrie, für Kleinstmontagen in der Elektroindustrie oder Medizintechnik, für das Handling von kleinsten Verbindungselementen, zum Beispiel für die Verschraubung von Mobiltelefonen.

Das Mikro-Montage-System misst nur 450 mm x 802 mm x 680 mm in der Breite, Tiefe und Höhe. Sein geringes Gewicht ermöglicht einen unkomplizierten Transport. Der verfügbare Arbeitsraum beträgt 176 mm x 176 mm x 80 mm bei einer Positioniergenauigkeit von plus/minus 1 µm.

Umrüstzeit beträgt weniger als eine Minute

Die Umrüstzeit des Mikro-Montage-Systems liegt von unter einer Minute. Erstmalig ohne Nachjustage des Pick-Punktes lassen sich zum Beispiel Zuführgeräte oder Prozessmodule auswechseln. Der Maschineneinrichter schiebt einfach die Zuführgerätelade in das DCAM-XS und koppelt Energie- und Signalleitung an. Mit nur einem Handgriff wird das Zuführgerät kontaktiert.

Schnelligkeit und Flexibilität sind die Hauptanforderungen an ein modernes, leistungsfähiges Montagesystem. Beim Mikro-Montage-System DCAM-XS kann die Verfahrgeschwindigkeit immerhin bis zu 3,7 m/s betragen. Auch beim Klingen- oder Schraubmodulwechsel zeichnet sich die Deprag-Neuheit durch konkurrenzlos kurze Wechselzeiten aus. Eine Neueingabe der Pickposition am Zuführgerät oder der Placeposition am Schraubteil entfällt. Schraubteilspezifische Parameter kann das System selbständig auswählen. Der Anwender spart Zeit durch den Wegfall des Einjustierens. Ohne großen Aufwand wird beispielweise auch die Umstellung einer Pick & Place-Zuführung auf ein „Blow-feeding“-System vollzogen.

Wartung des Mikro-Montage-Systems erfolgt via Internet

Die Wartung des Mikro-Montage-Systems DCAM-XS erfolgt aus der Ferne per Internet. Der Deprag-Spezialist wählt sich über die IP-Internetadresse ein und führt eine Onlinewartung der Maschine durch. Das umfasst sowohl die Diagnose als auch Remote Control einzelner Maschinen-Komponenten. Die mechanischen Bauteile des Moduls sind wartungsfrei.

Das Mikro-Montage-System DCAM-XS gewährleistet die vollständige Rückverfolgbarkeit der Daten des Endproduktes (Traceability), wie es in der Medizintechnik und Pharmaindustrie notwendig ist. Die Anbindung an MES zur Fertigungsüberwachung ist ebenfalls gegeben. Zwei USB-Schnittstellen ermöglichen dem Anwender einfachste Datenübertragung zur Sicherung von Prozessdaten im Qualitätsmanagement oder zur Konfiguration verschiedener Anwendungen. Werden mit dem System unterschiedliche Produkte montiert, spielt der Maschinenführer die nötigen Prozessdaten wie etwa Position und Anzahl der Schraubstellen einfach ein. Umrüstzeiten werden so deutlich minimiert.

Die DCAM-XS-Grundversion besteht aus einem 2-Achssystem basierend auf Linearservomotoren, einem Industrie-PC und einem Schaltschrank. Ein schalldämmendes Schutzgehäuse erlaubt über eine Einhandöffnung den leichten Zugang zu den Maschinenkomponenten.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/montageundhandhabungstechnik/articles/146345/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mitochondrien von Krebszellen im Visier

14.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Grazer Forscher stellen Methode zur dreidimensionalen Charakterisierung vulkanischer Wolken vor

14.12.2017 | Geowissenschaften

Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus

14.12.2017 | Förderungen Preise