Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Keramische Schichten verbessern die Oberflächenqualität von Stahl

25.11.2008
Wenn ein metallisches Werkstück die geforderten Kriterien an Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit oder auch elektrischer Isolation oder Wärmedämmung nicht erfüllt, lassen sich die gewünschten Leistungswerte meist durch Aufbringen einer keramischen Schicht erreichen. Als sehr wirtschaftliches Auftragsverfahren hat sich dabei das Flammspritzen etabliert.

Das Werkstoffzentrum Rheinbach bietet diese Technologie als technische Dienstleistung an und veredelt damit routinemäßig metallische Bauteile. Der große Vorteil des Flammspritzens liegt darin, dass sich die metallischen Komponenten ohne konstruktive Änderungen schnell und wirtschaftlich beschichten lassen. Das bedeutet, dass Konstrukteure und Entwickler den Aspekt der Beschichtung nicht zwangsweise von Beginn an berücksichtigen müssen, und dass bereits realisierte Serien- oder Ersatzteile sich auch nachträglich noch oberflächentechnisch optimieren lassen.

Keramik wird bei mehr als 3000°C aufgetragen

Beim Flammspritzen wird der Schichtwerkstoff von Keramikstäben oder -schnüren abgetragen und mit einem Spritzgerät auf-, an- oder abgeschmolzen. Das Verfahren nutzt die Acetylen-Sauerstoff-Verbrennung zum Erhitzen (

Ein entscheidender Aspekt für die Qualität der keramischen Beschichtung ist die Wahl des richtigen oxidkeramischen Pulvers. Denn es ist ein grundlegender Unterschied, ob Verschleißschutz und elektrische Isolation im Mittelpunkt stehen (Aluminiumoxid), ob die thermische Isolation verbessert werden soll (Zirconiumoxid) oder ob eine ebenso zähe wie bruchfeste Oberfläche gefordert ist (Aluminiumoxid, Titanoxid). Für die Auswahl des passenden Schichtwerkstoffs aus tribologischer, mechanischer, thermischer oder korrosionstechnischer Sicht bietet das Werkstoffzentrum Rheinbach einen Beratungs- und Entwicklungsservice an.

Dorothee Quitter | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/155111/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

nachricht Mehr Sicherheit beim Fliegen dank neuer Ultraschall-Prüfsysteme
20.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student

24.11.2017 | Förderungen Preise

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie