Anzeige
Insbesondere in der Solar- und Wasserkraft können Gleitlager ihre Vorzüge voll ausspielen, da sich hier häufig Bedingungen ergeben, die eine langsame Schwenkbewegung bei hohen Kräften erfordern. Darüber hinaus können Gleitlager gut für den Betrieb in Medien, zum Beispiel Wasser, ausgelegt oder auch im Trockenlauf betrieben werden.
Die Schaeffler Gruppe Industrie hat ihr Portfolio an Gleitlagerlösungen systematisch ausgebaut. Neben den seit vielen Jahren bewährten wartungsfreien Elgoglide-Gleitlagern umfasst das Produktprogramm auch Metall-Polymer-Verbundgleitlager sowie die neu entwickelten Elgotex-Gleitlager.
Resistent gegen korrosive Medien
Die neuen Gleitlager eignen sich besonders gut für trocken laufende Anwendungen, die hohen Belastungen und Schwingungen ausgesetzt sind. Die verwendete Materialpaarung macht die Lager beständig gegen korrosive Medien und ermöglicht einen gleichbleibend niedrigen Reibwert bei geringem Verschleiß und absoluter Wartungsfreiheit. Die Lager sind radial hoch tragfähig, auch bei axialen Bewegungen einsetzbar und unempfindlich gegen Stöße und Kantenpressungen. Sie sind nicht abgedichtet, können aber zum Schutz vor abrasivem Schmutz mit integrierten Dichtungen geliefert werden. Das Material besteht aus zwei Schichten, die aufeinander gewickelt werden.
Kunstfasern und PTFE-Fasern bilden die innen liegende Gleitschicht, die mit Füll- und Festschmierstoffen in einer Harzmatrix eingebettet ist. Die äußere Schicht besteht aus durchgehenden Glasfasern (Glasfilament) in Epoxidharz. Ein spezifischer Wickelwinkel der Glasfasern stabilisiert die Schicht, was die Festigkeit der Buchse deutlich erhöht. Elgotex-Gleitlager sind standardmäßig im Bohrungsdurchmesser zwischen 20 und 1.200 Millimeter, im Außendurchmesser zwischen 24 und 1.400 Millimeter sowie in Breiten von 15 bis 2.000 Millimeter verfügbar. Davon abweichende Sonderabmessungen sind auf Nachfrage möglich.
Wirtschaftlich auf kleinstem Bauraum
Neben dem Elgotex-Lager hat die Schaeffler Gruppe Industrie unter ihrer Marke INA ein neues Metall-Polymer-Verbundgleitlager auf den Markt gebracht. Seine besonderen Eigenschaften ergeben sich aus der Werkstoffkombination von Kunststoff und Metall. Die Materialverbindung ermöglicht verschleißarme Gleiteigenschaften bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit. Auch bei diesem Produkt ermöglicht die hohe Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit den Einsatz im Wasser oder anderen Medien.
Die Metall-Polymer-Verbundgleitlager sind eine wirtschaftliche Alternative für Anwendungen mit kleinstem Bauraum und vergleichsweise hoher Gleitgeschwindigkeit. Die Gleitlager sind als Buchsen und Bundbuchsen sowie als Anlaufscheiben und Streifen erhältlich. Die Verformbarkeit des Materials ermöglicht darüber hinaus die Gestaltung kundenspezifischer Bauteile für verschiedene Rotativ-, Linear-, und Schwenkbewegungen. Wartungsfreie Elgoglide-Gelenklager und -Gelenkköpfe haben seit langem einen festen Platz in der Wasserkraft gefunden. Die Vorteile dieser Lager liegen in ihrer absoluten Wartungsfreiheit und sehr hohen Belastbarkeit, insbesondere bei höchsten einseitigen Lasten und Schwenkbewegung.
Elgoglide steht für eine Gleitschicht, die in erster Linie aus einem technischen Gewebe, bestehend aus Stütz- und Teflonfasern, und einer Kunstharzmatrix aufgebaut ist. Das mit Kunstharz getränkte textile Gewebe wird auf dem präzise gefertigten Stahlgrundkörper des Außenringes oder der Buchse aufgeklebt. Nach einem thermischen Aushärteprozess entsteht ein voll vernetztes Duroplast, in dem das Gewebe eingebettet ist. Die Schichtstärke des fertigen Produktes beträgt nur 0,5 Millimeter, weist aber hervorragende Leistungsparameter bei absoluter Wartungsfreiheit auf.
Quelle: handling
Weitere Informationen: www.handling.de/Lineartechnik/Keine-Angst-vorm-Trockenlauf.htm
Weitere Berichte zu: Buchse > Elgotex-Gleitlager > Gewebe > Glasfaser > Gleitlager > Gleitlagerlösungen > Metall-Polymer-Verbundgleitlager > Schicht > Schwenkbewegung > Trockenlauf > Wartungsfreiheit > Wasserkraft
IFA entwickelt Messgerät für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration
18.05.2012 | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - DGUV
Solarboot „Südseesonne“ an Naturschutzbund übergeben
18.05.2012 | Hochschule Lausitz (FH)
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten