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Kabellose Alternative

02.09.2009
Neue Sender für drahtlose Temperaturmessung
Weniger Installationsaufwand, weniger Wartungsaufwand: Im Vergleich zur drahtgebundenen Messdatenübertragung ist die drahtlose in vielen Punkten günstiger. Die Wtrans-Funktechnologie von Jumo erschließt neue Anwendungsgebiete bei der Übertragung von Temperaturdaten.

Neu im Wtrans-Lieferprogramm von Jumo ist ein Sender mit M12-Anschluss zur Adaptierung an vorhandene leitungsgebundene Pt-1000-Widerstandsthermometer. Ebenso erhältlich sind weitere Empfängerausführungen, die statt vier Analogeingängen zwei haben; dafür haben sie zwei Relais für vielfältige Überwachungsaufgaben und sind wahlweise für eine Versorgungsspannung von 230 Volt oder 24 Volt geeignet.

Die Sender befinden sich in einem Fühlergriff und sind durch ein wasserdichtes Gehäuse geschützt. Die verwendeten Funkfrequenzen sind weitgehend unempfindlich gegenüber externen Störeinflüssen und ermöglichen eine Übertragung auch in rauer Industrieumgebung. Der Fühler mit festem Schutzrohr ist als Einstichmessfühler konzipiert und ist mit einer Einbaulänge von 50 bis 1.000 Millimeter verfügbar. Ein Platin-Chip-Widerstand dient als hochgenaues Messelement. Senderseitig wurde ein Einsatztemperaturbereich von minus 30 bis plus 260 Grad Celsius bei festem Schutzrohr sowie ein Einsatztemperaturbereich von minus 100 bis plus 500 Grad Celsius mit M12-Steckverbinder und abgesetztem Fühler realisiert. Der mögliche Umgebungstemperaturbereich der Elektronik beträgt minus 30 bis plus 85 Grad Celsius.

Unter Berücksichtigung der derzeit gültigen Gesetzestexte sowie unter Beachtung der verfügbaren Normen und Industriestandards wurde für die Anwendung des Wtrans-Systems von Jumo eine Funklösung mit proprietärem Protokoll im ISM Band auf der Frequenz 868 MHz für Europa beziehungsweise 915 MHz für USA, Kanada, Australien und Neuseeland ausgewählt.

Die Tragschienen-Empfänger stellen die Messwerte über vier Analogausgänge oder zwei Analogausgänge und zwei potenzialfreie Relais sowie über eine RS485-Schnittstelle mit Modbus-Protokoll zur Verfügung. Pro Empfänger können über die Schnittstelle bis 16 Wtrans-Sender verwaltet werden. Nützliche Funktionen sorgen für eine komfortable Nutzung und vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Über ein komfortables Setup-Programm lassen sich die Parameter des Systems variieren und notwendige Einstellungen vornehmen. Alternativ hierzu lassen sich alle Funktionen auch über die am Empfänger angebrachten Tasten und das Display aufrufen und einstellen.

So können für jeden der Analogausgänge getrennt Parameter wie Linearisierung, Skalenanfang und -ende, Filterkonstanten, Offset- sowie Schleppzeiger (Minimal-, Maximalwertspeicher) eingestellt werden. Die Möglichkeit, vorgenannte sowie weitere Parameter als Auslöser für einen Alarm auswählen zu können, eröffnet dem Anwender ein breites Spektrum vieler Anwendungs- und Überwachungsmöglichkeiten.

Mit den beiden eingebauten Relais können diverse Überwachungsfunktionen ausgeführt werden. Alle Ausgänge des Gerätes sind galvanisch getrennt. Bei den Temperaturmessungen hat der Hersteller ein Echtzeitverhalten der einzelnen Messwerte angestrebt. Durch den Einsatz der zukunftsweisenden Funkübertragungstechnologie wird der Installationsaufwand reduziert. Außerdem entfallen störende Anschlussleitungen.

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/xist4c/web/Kabellose-Alternative_id_882__dId_452720_.htm

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