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Intuitives Engineering Framework als Basis für die moderne Automatisierungs- und Antriebstechnik

24.11.2010
Ein neues Engineering Framework mit hoher Benutzerfreundlichkeit hat die Siemens-Division Industry Automation heute vorgestellt.

Mit dem Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) löst der Anwender schnell und intuitiv Automatisierungs- und Antriebsaufgaben. Die völlig neu entwickelte Software-Architektur ist auf hohe Effizienz und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt und sowohl für Einsteiger wie auch erfahrene Benutzer geeignet.


Das TIA Portal ist Basis aller künftigen Engineering-Systeme zur Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme der Automatisierungsgeräte und Antriebssysteme des Totally-Integrated- Automation-Spektrums von Siemens. Beispiele dafür sind die neuen Engineering-Systeme Simatic Step 7 V11 für Simatic-Steuerungen und Simatic WinCC V11 für Simatic HMI (Human Machine Interface)- und Prozessvisualisierungs-Anwendungen.

Für die Entwicklung des Frameworks TIA Portal hat Siemens über mehrere Jahre hinweg typische Engineering-Anwendungen untersucht sowie Kundenanforderungen weltweit analysiert und bewertet. Das TIA Portal wird als integraler Bestandteil der Engineering-Systeme von Siemens gemeinsame Dienste und Eigenschaften bereitstellen und ein einheitliches, konsistentes Systemverhalten sicherstellen. So werden künftig beispielsweise alle Geräte und Feldbusse nur noch mit einem gemeinsamen Geräte- und Netzwerkeditor konfiguriert. Projektnavigation, Bibliothekskonzepte, Datenhaltung, Projektablage, Diagnose und Onlinefunktionen werden vereinheitlicht und dem Anwender über eine gemeinsame Rahmenapplikation bereitgestellt. Dies bietet hohe Übersichtlichkeit im gesamten Automatisierungsprojekt, bestehend aus Steuerungen, Bedien- und Beobachtungsgeräten und Antrieben. Zum anderen müssen Daten wie Parameter, Bausteine, Tags oder Meldungen nur noch einmal, an einer Stelle eingegeben werden. Das TIA Portal stellt durch objektorientierte, zentrale Datenhaltung die Konsistenz der Daten sicher und vermeidet Eingabefehler automatisch. Über eine projektweite Cross-Referenz findet der Anwender Daten und Programmbausteine schnell im gesamten Projekt.

Steuerungen und HMI-Geräte werden zukünftig mit ein- und derselben Applikation projektiert. Dadurch reduziert sich der Schnittstellen- und Projektierungsaufwand, etwa für das Verbinden von Steuerungs- und HMI-Projektierung, auf ein Minimum. Zum Beispiel zieht der Anwender ein Steuerungs-Tag, etwa das Signal einer E/A (Eingabe/Ausgabe)-Baugruppe, einfach per Drag&Drop auf den Bildschirm eines HMI-Gerätes. Automatisch sind damit die Variablen zugeordnet und im Hintergrund eine Steuerungs-HMI-Verbindung angelegt.

Die neue Engineering-Software Simatic Step7 V11, basierend auf dem TIA Portal, eignet sich für die neuen Steuerungen Simatic S7-1200, die Steuerungsfamilien Simatic S7-300 und -400 sowie die PC-basierte Automatisierung Simatic WinAC. Damit ermöglicht Simatic Step7 V11 das durchgängige und skalierbare Engineering für alle Leistungsklassen der Steuerungstechnik. Bestehende Konfigurationen mit Simatic-Steuerungen und -HMI-Komponenten lassen sich in die neue Software übernehmen und weiter verwenden.

Ebenfalls auf dem TIA Portal basiert die neue Engineering-Software Simatic WinCC V11. Diese wird eingesetzt für maschinennahe Anwendungen mit Simatic HMI-Geräten, insbesondere zum Beispiel für die neuen Simatic HMI Comfort Panels, und die Prozessvisualisierung mit dem Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Inbetriebnahme von Umrichtern der Antriebsfamilie Sinamics integriert.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2500“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Mrd. Euro.http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation(Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Mrd. www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2010112500d

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/tia-portal

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