Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrial Remote Communication: Siemens stellt Portfolio für industriellen Fernzugriff neu auf

05.04.2012
Die Megatrends Urbanisierung, Globalisierung, Bevölkerungswachstum und Klimawandel erfordern von Politik und Industrie neue Lösungen, die über klassische Teleservice- und Telecontrol-Lösungen hinausgehen.

Mit dem neuen Produktportfolio für Mobilfunk-Router greift Siemens die Entwicklung auf und bündelt seine Lösungen rund um Fernzugriff unter dem neuen Dach „Industrial Remote Communication“. Ziel ist es, bestehende Lösungen für Datenaustausch und Zugriff aus der Ferne auszubauen und neue zu entwickeln.



Ob Fernzugriff auf entlegene Anlagen, Fernwartung von weltweit eingesetzten Komponenten oder das Fernwirken entfernter Prozessstationen: die Einsatzmöglichkeiten für die unter den Begriffen Teleservice und Telecontrol zusammengefassten Lösungen sind vielfältig und branchenübergreifend.

„Im Zuge der zunehmenden Globalisierung, aber auch getrieben von Entwicklungen wie der Urbanisierung und Bevölkerungswachstum, nimmt die Bedeutung netzwerkbasierter Technologien weiter zu“, so Hans Schmenger, Product Business Development für den Bereich Fernwirktechnik bei der Siemens AG in Karlsruhe. Mit seinem neuen Produktportfolio „Industrial Remote Communication“ bündelt Siemens seine bisherigen Angebote auf diesem Gebiet und ermöglicht neue Remote-Anwendungen.

„Industrial Remote Communication“ umfasst vom Start an zahlreiche bestehende und am Markt bewährte Lösungen, wie beispielsweise die Simatic-Net-Produkte, mit denen ein Datenaustausch oder der Zugriff auf Anlagen per UMTS- und GPRS-Mobilfunknetze realisiert werden kann. Ebenso sind die Lösungen von Simatic TeleService, der IPC Remote Manager und die Siemens Remote Support Services Teil des Portfolios.

Der Nutzen dieser netzwerkbasierten Lösungen ist vielfältig. So kommt das System TeleControl Professional bei Fernwirklösungen rund um Infrastruktur wie Öl- und Gaspipelines, Wasser und Abwasser oder im Energiebereich zum Einsatz. Zum Teil über die verschiedensten Telekommunikationsnetze werden Außen- und Messstationen mit der Leitstelle verbunden, um Messdaten- und Steuersignale zu übertragen. Aber auch in der Fertigung lässt sich etwa durch die Überwachung von zum Teil sehr zahlreichen Außenstationen und Messpunkten eine wirtschaftliche Anlagenüberwachung und damit einhergehend Energieeinsparungen realisieren.

Neben diesen bereits etablierten Anwendungen hat die Siemens-Division Industry Automation für ihr neues Produktportfolio neue Lösungen entwickelt. Die hohen Bandbreiten neuer Übertragungstechnologien und Funkstandards erlauben es etwa immer größere Datenmengen bis hin zu hochauflösenden Videoaufnahmen zu übermitteln.

Auf diesem Wege sind beispielsweise im Bereich der Mobilitätstechnik Anwendungen wie Videoübertragung aus Zügen, Datenanbindung für Ticketautomaten, Infotainmentdienste und Internet an Bord, oder proaktive Überwachung der Fahrzeugtechnik (Telemetrie) möglich. Als weitere Einsatzbereiche zeichnen sich schon heute die Zustandsüberwachung von Windkraftanlagen oder Solar-Kraftwerken (Condition Monitoring) sowie das Management intelligenter Stromnetze (Smart Grid) ab.

Siemens Industrial Remote Access
www.siemens.de/industrial-remote-communication

| Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops