Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideale gibt es nicht

01.03.2010
Was für zwischenmenschliche Beziehungen häufig gilt, trifft auch auf Strahlquellen zu: Dass Festkörperlaser für viele Anwendungen in der industriellen Materialbearbeitung ein unverzichtbares Werkzeug sind, präsentierte Trumpf auf seinem Technologietag "3-D-Materialbearbeitung mit Festkörperlaser".

Ob Schweißen, Schneiden, Auftragschweißen oder Markieren: Mit den Festkörperlasern und Lasersystemen aus Ditzingen können Anwender ihre Bauteile zu geringen Kosten bei gleichzeitig hoher Qualität produzieren. Weltpremiere feierte auf dem Technologietag die Tru Laser Cell Serie 7000, die erstmals mit einem Festkörperlaser ihre hohe Bearbeitungsdynamik beim Schweißen und Schneiden unter Beweis stellte. Während der zahlreichen Vorträge und Live-Vorführungen wurde eines deutlich: Die ideale Strahlquelle für die Materialbearbeitung gibt es nicht.

"Ein hoher Wirkungsgrad und eine einfache Strahlführung sind nur zwei Gründe von vielen, warum Anwender auf Festkörperlaser setzen", betonte Geschäftsführer Jens Bleher. Um die für die spezifische Anforderung des Kunden beste Lösung zu finden, muss ein Laser-Hersteller jedoch die ganze Technologievielfalt beherrschen. "Denn die Anwendung entscheidet über den richtigen Laser", so Bleher. Deshalb setzt das Unternehmen auf alle Lasertechnologien und entwickelt diese weiter - angefangen beim CO2-Laser bis hin zu den Festkörperlasern mit Scheibe, Faser, Stab und Diode.

Die Lasersysteme der Tru Laser Cell Serie 7000 haben neue Maßstäbe in der hochdynamischen Materialbearbeitung gesetzt. "Von Aluminium bis ultra-hochfestem Stahl, in 2-D oder 3-D kann die modulare Laserzelle wirtschaftlich schneiden, schweißen und Oberflächen bearbeiten", erläuterte Ralf Kohllöffel, Produktmarketing. Bislang wurde dazu ein CO2-Laser eingesetzt. Nun hat das Team erstmals auf dem Technologietag das Schweißen und Schneiden der Laserzelle mit einem Festkörperlaser vorgeführt. "Dabei wurde ein Tru Disk Scheibenlaser ganzheitlich in die Maschinensteuerung integriert", erklärte Kohllöffel.

Trumpf | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Umformtechnik--Blechbearbeitung/Lasertechnologie_id_2788__dId_485290__app_510-30207_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexiblere Turbomaschinen entwickeln
23.05.2017 | FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

nachricht WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen
23.05.2017 | Westsächsische Hochschule Zwickau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten