Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hydro-Dehnspannwerkzeuge mit Axialrückzug

21.10.2008
Maximale Präzision zu minimalen Kosten – wer sich im globalen Wettbewerb behaupten will, muss auch sein Werkstückspannkonzept regelmäßig nach Effizienzpotenzialen durchleuchten, so der Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk.

Hydro-Dehnspannwerkzeuge mit Axialrückzug sind eine wirkungsvolle Lösung, um bei höchster Genauigkeit die Rüstzeiten zu minimieren und oft zusätzlich auch weitere Kosten einzusparen.

Dehnspannwerkzeuge bieten hohe Wiederholgenauigkeit

Die Spannfutter oder -dorne zentrieren und spannen die Werkstücke innerhalb kürzester Zeit mit einer Gesamtwiederholgenauigkeit

Zusätzlich gewährleistet der Axialrückzug eine vollständige Plananlage, indem das Werkstück axial an die Planfläche gezogen wird. Das verhindert selbst kleinste Taumelfehler und sorgt für eine extrem hohe Stabilität bei der Bearbeitung.

Nur werkstückspezifische Ausführung der Dehnspannwerkzeuge

Hydro-Dehnspannfutter und Hydro-Dehnspanndorne mit Axialrückzug zur Werkstückspannung werden von Schunk ausschließlich werkstück- und aufgabenspezifisch gefertigt. So ist gewährleistet, dass die extrem hohen Genauigkeiten dauerhaft und prozesssicher zu erzielen sind. Dabei sind die Einsatzgebiete vielfältig: Vom Schnellwechselfutter zur Bearbeitung von Zahnrädern über den Einsatz auf Dreh- und Schleifmaschinen bis hin zu anspruchsvollen Prüfvorrichtungen reicht das Spektrum.

Die Hydro-Dehnspannwerkzeuge zentrieren die Werkstücke automatisch zur Achsmitte. Das macht ein umständliches Ausrichten mit Messuhr und µ-Hämmerchen sowie eine regelmäßige manuelle Kontrolle überflüssig, so Schunk.

Aufgrund des Axialrückzugs entfällt zudem ein axiales Anschrauben der Grundfutter. Gerade bei raschen Werkstückwechseln, bei kleinen Losgrößen und bei einer automatisierten Fertigung wirken sich diese Faktoren enorm positiv aus, weil die Produktivität der Maschinen deutlich gesteigert wird.

Ein Dehnspannfutter auf der Maschine reicht aus

Anwender, die zahlreiche unterschiedliche Werkstücke bearbeiten, so Schunk, können mit den Dehnspannfuttern noch einen zusätzlichen Kostenvorteil erzielen: Während sie bisher für jede Werkstückgröße ein separates Grundfutter benötigt haben, genügt künftig ein einziges Grundfutter auf der Maschine, in dem wechselweise die einzelnen Hydro-Dehnspannwerkzeuge mit höchster Präzision gespannt werden.

Dehnspannwerkzeuge ermöglichen manuelle oder maschinelle Beladung

Die Spannwerkzeuge ermöglichen eine manuelle und eine hochfrequente, maschinelle Beladung rund um die Uhr. Betätigt werden sie über ein in der Maschine befindliches Hydraulikaggregat per integriertem Druckübersetzerzylinder oder per Maschinenzylinder.

Optional gibt es die Spannfutter und Spanndorne auch mit einer zweiten Hydraulikübergabe und einem Luftanschluss für die Anlagekontrolle der zu spannenden Werkstücke. So ist ein prozesssicherer, automatisierter Werkstückwechsel möglich.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/150963/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie