Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Höchste Messgeschwindigkeit und Flexibilität dank automatisierter Ultraschallprüfung

03.06.2016

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickelt anwendungsspezifische Lösungen für die Ultraschallprüfung, wobei die Systeme der PCUS® pro-Familie vom einfachen Handprüfsystem bis hin zur vollständig automatisierten Ultraschallprüfung reichen. Auf der World Conference on Non-Destructive Testing (WCNDT) stellen Forscher des Fraunhofer IKTS die Neuentwicklung PCUS® pro Array II vor, welche für die schnelle automatisierte Prüfung in der Metallverarbeitung sowie in den Bereichen Bahn- und Automobilbau, Kraftwerks- oder auch Windkrafttechnik optimiert ist.

Die am Fraunhofer IKTS entwickelte Ultraschall-Plattform PCUS® pro steht seit Jahren für höchste Zuverlässigkeit, hohe Prüfgeschwindigkeit und Anpassbarkeit an die jeweilige Prüfaufgabe. Die Systeme ermöglichen die zerstörungsfreie Prüfung sowohl durch konventionelle Ultraschall-Methoden als auch durch Phased-Array-Techniken während der Fertigung, Wartung oder im Prüflabor.


Die Neuentwicklung PCUS® pro Array II für besonders schnelle Phased-Array-Prüfungen mit vielen Elementen.

© Fraunhofer IKTS

Das Ultraschall-Frontend PCUS® pro Array II erweitert die Produktpalette um ein kompaktes und schnelles Phased-Array-Gerät mit bis zu 128 (128:128) nativen Kanälen. IKTS-Wissenschaftler Christian Richter weist auf weitere Vorteile des Systems hin:

»Durch eine Kaskadierung mehrerer Geräte können zudem auch noch größere Aperturen angesteuert werden. Durch das vollständig parallele Design und die USB 3.0-Schnittstelle werden höchste Taktraten erreicht. Um maximale Zuverlässigkeit zu garantieren, ist das PCUS® pro Array II-Frontend mit einer Vielzahl an Diagnose- und Selbsttestmöglichkeiten ausgestattet.«

Der Einsatzbereich des neuen Prüfsystems reicht von Phased-Array-Prüfungen an Schweißnähten über komplexe Prüfaufgaben mit mehreren Array-Prüfköpfen, zum Beispiel die Prüfung von Vollachsen im Güterzugbereich, bis zu medizinischen Anwendungen, wie Kleintier-Ultraschall und hochauflösende Hirn-Scans. Durch die frei konfigurierbare Soft- und Hardwarekombination sind auch Prüfungen mit vielen konventionellen Prüfköpfen möglich, beispielsweise bei der Inline-Blechprüfung,.

Alle am Fraunhofer IKTS entwickelten PCUS® pro-Geräte sind kompakt, energieeffizient und erfüllen die jeweils relevanten Teile der Ultraschallnorm DIN EN 12668. Der modulare Aufbau erlaubt die Anpassung an die jeweilige Prüfaufgabe mit geringem Entwicklungsaufwand. Alle Frontends sind mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet für einen problemlosen Anschluss - auch mehrerer Geräte - an jeden Windows PC, Laptop oder Tablet.

Ein weiteres Highlight ist das PCUS® Pocket: ein vollwertiges Ultraschallprüfgerät »für die Hosentasche«. PCUS® Pocket ergänzt die erfolgreiche PCUS®-Ultraschallgerätefamilie im Zeitalter von Industrie 4.0. Das Prüfgerät »to go« wird über Smartphone oder Tablet gesteuert, kann aber ebenfalls über die USB-Schnittstelle auch einfach an Laptop oder PC angeschlossen werden.

Am Stand FE57 stellen Wissenschaftler des Fraunhofer IKTS die PCUS-Systeme zur Ultraschallprüfung vor.

Weitere Informationen:

http://www.ikts.fraunhofer.de/de/kommunikation/presse_medien/pressemitteilungen/...

Katrin Schwarz | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik