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Hochleistungs-Innenrund-Schälschleifen steigert Produktivität

23.02.2010
Für die Hartfeinbearbeitung von Futterteilen werden aufgrund der Anforderungen verschiedene Fertigungsverfahren eingesetzt. Speziell die Endbearbeitung der Bohrung in Verbindung mit den geforderten hohen Qualitäten hinsichtlich Rauheit, Form und Randzonenzustand stellt eine besondere fertigungstechnische Herausforderung dar, wie auf der Metav-Sonderschau Schleiftechnologie und Feinbearbeitung gezeigt wird.

In einem von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projekt wurde in Zusammenarbeit des Instituts für spanende Fertigung der TU Dortmund mit einem Anwender und je einem Hersteller von Werkzeugmaschinen, Maschinenspindeln, Schleifwerkzeugen und AE-Messtechnik der Einsatz des Innenrund-Schälschleifens (ISS) mit galvanisch gebundenen CBN-Schleifscheiben entwickelt, das auf der Sonderschau vorgestellt wird. „Das Verfahren ermöglicht bei der Bohrungshartfeinbearbeitung von Futterteilen eine enorme Steigerung der bisher erzielbaren Produktivität“, erläutert Dipl.-Ing. Kay Marschalkowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts.

Kombiniertes Schruppen und Schlichten bietet hohe Geschwindigkeit und Qualität

Durch die kombinierte Schrupp-Schlicht-Bearbeitung können die Vorteile einer hohen Abtragsrate und hohen Werkstückqualität unter Einsatz der Hochgeschwindigkeitstechnologie miteinander vereint werden. Zusätzlich lassen sich qualitätsbestimmende Flächen wie Bohrung und Planfläche prinzipiell in einer Aufspannung bearbeiten.

Sonderschau Schleiftechnologie und Feinbearbeitung, Institut für spanende Fertigung TU Dortmund, Halle 16, Stand F3

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/zerspanungstechnik/articles/251552/

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