Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hitachi entwickelt schnellsten Aufzug der Welt

01.02.2010
Welthöchster Aufzugsforschungsturm in Japan dient Tests

Das japanische Elektronik- und Maschinenbauunternehmen Hitachi wird im April mit dem "G1TOWER" den höchsten Aufzugsforschungsturm der Welt fertig stellen. Die Anlage, die sich 213,5 Meter über den Erdboden erhebt, dient unter anderem Tests für ein Beförderungssystem, das eine Nenngeschwindigkeit von 1.080 Metern pro Minute erreicht. Das sind knapp 65 km/h, was ebenfalls einen Weltrekord darstellt.

Neben Verifikationstests für den schnellsten Lift der Welt wird die Forschungsanlage laut Hitachi auch der Entwicklung eines schnellen Aufzugssystems für große Lasten dienen. Dieses werde eine Ladung von fünf Tonnen mit einer Geschwindigkeit von immerhin 600 Metern pro Minute befördern können.

Forschung für den Fahrkomfort

Auch der Fahrkomfort wird einen Forschungsschwerpunkt bilden. So dient die Anlage der Entwicklung von Kontrolleinheiten zur Schwingungsdämpfung sowie von Systemen, die bei Hochgeschwindigkeit den Luftdruck in der Liftkabine regeln. Ferner wird das Unternehmen an Technologien arbeiten, um den Platzbedarf von Aufzugschächten sowie das Eigengewicht der Kabinen zu minimieren.

Angesichts eines globalen Trends zu immer höheren, größeren Gebäuden rechnet Hitachi mit einer steigenden Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsaufzügen mit großer Kapazität, die viele Personen gleichzeitig sicher und komfortabel transportieren können. Als besonderen Wachstumsmarkt sieht das Unternehmen dabei China. Gleichzeitig betont es, dass nach umweltfreundlicheren Lösungen verlangt wird, die den Kampf gegen die globale Erwärmung unterstützen. Auch in dieser Hinsicht soll die neue Forschungsanlage zur Optimierung von Aufzugsystemen beitragen.

Große Testanlagen

Der in Hitachinaka in der japanischen Präfektur Ibaraki entstehende G1TOWER nutzt eine Grundfläche von 388 Quadratmetern. Neben neun oberirdischen Stockwerken auf der Höhe von 213,5 Metern reicht der Turm auch 15 Meter unter die Erdoberfläche zu einer Kelleretage. Noch im Sommer 2010 soll die Anlage in Shanghai einen etwas kleineren Bruder bekommen. Mit 172 Metern Höhe wird es sich dabei laut Unternehmen um den höchsten Aufzugstestturm Chinas handeln.

Thomas Pichler | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.hitachi.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit