Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gleitschleifen in neuer Dimension

08.08.2008
Die Gleitschliffanlage Flow-Finisher von Rösler Oberflächentechnik zeichnet sich durch hohe Leistung, maximale Flexibilität, minimalen Platzbedarf und einfache Automatisierbarkeit aus. Der zum Patent angemeldete Flow-Finisher, kann für das Entgraten, Schleifen, Verrunden, Polieren, Reinigen und Entfetten von kleinen und flächigen bis hin zu größeren Werkstücken jeder Geometrie und aller Materialien eingesetzt werden.

Deformationsempfindliche Werkstücke lassen sich mit dieser Anlagentechnik ebenfalls gut bearbeiten. Bei dieser Universal-Gleitschliffanlage werden Teile und Schleifkörper durch ein stabiles Band im Arbeitsbereich kontinuierlich umgewälzt. Wie erläutert wird, erfolgt die Anpassung auf die Bearbeitung unterschiedlicher Teile nur durch die Regulierung der Bandgeschwindigkeit sowie durch die Bestückung mit den jeweils ausgewählten Schleifkörpern. Dabei ermöglicht die variabel einstellbare Bandgeschwindigkeit sowohl eine sehr intensive als auch eine extrem schonende Bearbeitung der Teile, heißt es weiter.

Durch die fließende Bewegung lassen sich auch Werkstücke gleitschleifen, die aufgrund ihrer Empfindlichkeit in diesem Verfahren bisher nicht bearbeitet werden konnten, verspricht der Hersteller. Einen Beitrag dazu leisten auch mitlaufende Fächerteiler. Diese teilen den Arbeitsraum in Einzelkammern auf, so dass sich hochempfindliche Werkstücke nicht gegenseitig berühren.

Schleifkörper lassen sich einfach und schnell wechseln

Ein weiterer Vorteil der neuen Gleitschliffanlage ist die Möglichkeit, Schleifkörper einfach und schnell zu wechseln. Durch Umkehr der Bearbeitungsrichtung werden Teile und Verfahrensmittel auf eine Separierstation abgegeben und dort zuverlässig getrennt. So wird eine Vermischung unterschiedlicher Teilechargen vermieden. Die Unterkornaussiebung entfernt gleichzeitig zu klein gewordene Schleifkörper automatisch aus dem Prozess.

Der Arbeitsraum der Gleitschliffanlage ist komplett einsehbar und Teilevermischungen sind ausgeschlossen. Weil vom Flow-Finisher keine Vibrationen oder Schwingungen ausgehen, kann er auch direkt neben empfindlichen Bearbeitungsmaschinen aufgestellt und für eine automatische Werkstückeingabe mit diesen verkettet werden. Eine Verknüpfung mit Nachbehandlungsanlagen wie Trockner ist ebenfalls möglich.

Rösler auf der AMB 2008: Halle 6, Stand E32.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/139763/

Weitere Berichte zu: Flow-Finisher Gleitschliffanlage Schleifkörper Werkstück

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau
28.04.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten
27.04.2017 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie