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Gebläsebaureihe nach oben erweitert

08.09.2008
Die Aerzener Maschinenfabrik hat zwei weitere Modelle ihrer Gebläse Delta Blower Generation 5 vorgestellt. Mit den Maschinentypen GM 80L-G5 und GM 90S-G5 in der Nennweite DN 250 haben die Gebläseaggregate Zuwachs im oberen Volumenstrombereich bekommen. Mit den Aggregaten werden Ansaugvolumina von 1140 bis 5400 m3/h bei Überdrücken bis zu 1000 mbar abgedeckt.

Als Motorleistungen können 18,5 bis 200 kW installiert werden. Im Grundträger der Gebläse, der gleichzeitig die Funktion des Druckschalldämpfers übernimmt, wird der Schall rein durch Luftumlenkungen reduziert.

Auf Absorptionsmaterial, das grundsätzlich einem Verschleiß unterliegt, wurde verzichtet. Dadurch sank der Schallpegel der Gebläseaggregate im Vergleich zur Vorgängerreihe deutlich, im Schnitt um 6 bis 8 dB(A) Bei den Großgebläsen konnte das Gesamt-Maschinengeräusch zum Teil unter 80 dB (A) gesenkt werden.

Energieeffiziente Lüfterkonstruktion

Weiterhin erfolgt bei den Aerzener-Gebläsen die Belüftung der Schallhaube durch einen mechanischen Lüfter, der auf der Gebläsewelle montiert ist. Damit werden zusätzliche Fremdenergien sowie elektrische Installationskosten vermieden. Zusätzliche Vorteile bietet das Aerzener-Lüftersystem bei Atex-Ausführungen: Durch die mechanische Betriebsweise sind keine ex-geschützten Motore für den Lüfter erforderlich.

Ergänzende Vorteile ergeben sich bei den Gebläsen Delta Blower Generation 5 aus dem Einsatz der bekannten Gebläsestufe nach Aerzener-Patent zum integrierten Pulsationsabbau, der Zertifizierung des Grundträgers gemäß PED-Richtlinie und der standardmäßigen Verwendung von energieeffizienten Motoren der Klasse EFF1. Zusätzlich ist der Grundträger des Gebläse ebenfalls als Funkenlöscher für Atex-Anwendungen zertifiziert. In der Druckpneumatik von Schüttgütern kann somit bei explosiven Stäuben auf notwendige, nachgeschaltete Funkensperren verzichtet werden.

Gebläse saugt Luft auf der kalten Seite an

Darüber hinaus findet die Luftansaugung auf der so genannten kalten Seite des Gebläses statt – also nicht auf der Seite der Druckrohrleitung mit entsprechend hohen Temperaturen. Dies soll eine optimale Belüftung der Gebläse auch bei kritischen Umgebungsbedingungen garantieren und somit zur Betriebssicherheit beitragen.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/drucklufttechnik/articles/143725/

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