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Ganz einfach verrückt

01.08.2009
Eine 3.000 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke am Stück zu verschieben - unmöglich? Mit der richtigen Ausrüstung geht das: Inmitten der grünen Hügel Sachsen-Anhalts fehlten 70 Meter Gleis.

Konecranes-Fluidts hat die Lücke mit einer wuchtigen Betonbrücke geschlossen. Die vorgefertigte 66,60 Meter lange und 3.000 Tonnen schwere Konstruktion war um 24 Meter zu verrücken - exakt in die Gleislücke - mit einem unter der Brücke installierten Konecranes-Luftgleitsystem. Mehrere Lastmodule auf orangefarbenen Gleitbahnen hoben die Brücke um zehn Zentimeter an.

Gleichzeitig erzeugte das System Stickstoffpolster zwischen den Tragplatten und den Gleitbahnen, um die Last beinahe reibungsfrei horizontal zu bewegen. Bei beachtlichem Tempo: Mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Minute schob die Hydraulik die Brücke sanft in die Endlage. Nun ist die Strecke bei Klostermansfeld wieder frei für den Zug aus Berlin. Das Einbauen einer kompletten Fertigbrücke mit dem Fluidts-System hat die Unterbrechung des Schienenverkehrs so von mehreren Monaten auf nur wenige Tage verkürzt.

Konecranes-Fluidts | handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/xist4c/web/Ganz-einfach-verrueckt_id_882__dId_448590_.htm

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