Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fräs-Drehzentrum für Werkstücke bis 700 mm Durchmesser

25.11.2008
Auch bei dem neuen Fräs-Drehzentrum DMU 60 FD ist die Duo-Block-Bauweise Garant für höchste Dynamik in allen Achsen und vor allem für maximale Präzision am Werkstück, wie Gildemeister betont.

Das sei unabhängig davon, ob gerade in Kombination von B-Achse (Fräskopf) und C-Achse (Tisch) bis zu fünfachsig gefräst werde oder der Tisch aufgrund seiner Direct-Drive-Technik das Werkstück auf Drehzahlen bis zu 1200 min—1 beschleunige, um dann mit in der Spindel fixiertem Werkzeug zu drehen. Der hochdynamische Tisch hat eine Antriebsleistung von 37 kW und bei 100% ED ein Drehmoment von 1000 Nm. Bearbeitet werden können Werkstücke mit einem Durchmesser bis 700 mm und einer Höhe bis 850 mm, bei einem Aufspanngewicht bis 600 kg.Motorspindel hat eine Leistung von 29 kW

Der B-Achs-Schwenk-Fräskopf mit HSK-A63-Aufnahme für Fräs- oder Dreh-Werkzeuge hat in der Standardausstattung eine Motorspindel mit Drehzahlen bis 12 000 min—1 und stellt beim Fräsen eine Leistung von 29 kW und ein Drehmoment von 130 Nm zur Verfügung. Beim Drehen wird das Werkzeug über eine formschlüssige Planverzahnung geklemmt. Damit sind zum einen die Drehwerkzeuge eindeutig fixiert, so Gildemeister, zum anderen wird die Lagerung der Frässpindel entlastet, was die Langlebigkeit der Maschine nachhaltig fördert.

Elektronisches Wuchten des Werkstücks

Weil die DMU 60 FD Duo-Block keinen Palettenwechsler hat, ist eine gute Zugänglichkeit zum Arbeitsraum wichtig, der in X, Y und Z mit 600, 700 und 600 mm angegeben ist. Als ein weiteres Highlight und zugleich Differenzierungsmerkmal nennt Gildemeister das elektronische Wuchten des Werkstücks in Verbindung mit den verfügbaren CNC Siemens 840D Solutionline oder Heidenhain Mill Plus IT, jeweils mit Ergoline-Panel und 19½-Bildschirm.

Span-zu-Span-Zeit von 4,5 s

Werkzeugseitig bietet das Fräs-Drehzentrum in der Standardausführung ein vertikales Kettenmagazin mit 40 Plätzen. Alternativ lässt sich die Kapazität aber auch auf 60, 120 oder sogar 180 Werkzeuge ausbauen, so Gildemeister. Die Span-zu-Span-Zeit ist mit maximal 4,5 s angegeben. Im Standard-Lieferumfang enthalten ist zudem ein sogenanntes Produktionspaket, das einen 600-l-Kühlmittelbehälter ebenso umfasst wie die innere Kühlmittelzufuhr durch die Spindelmitte mit einem Druck von 40 bar, einen Papierbandfilter, einen Späneförderer sowie die rotierende Sichtscheibe.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/155315/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht rollFEED® Turning auf EMAG Maschinen: Tempomacher für die Drehbearbeitung
17.10.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Schuler-MSC2000-Dual-Servopresse am Fraunhofer IPT für Werkzeugtests und Entwicklungsprojekte
17.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik