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Fehlersichere dezentrale Peripheriemodule für den Einsatz bis in Ex-Zone 1/21

24.11.2010
Drei fehlersichere Baugruppen für das eigensichere dezentrale Peripheriesystem Simatic ET 200iSP hat die Siemens-Division Industry Automation entwickelt.

Die neuen Baugruppen 8F-DI Ex Namur, 4F-DO Ex 40mA/17,4V und 4F-AI Ex Hart erfüllen die hohen Sicherheitsanforderungen nach den relevanten Normen wie IEC 61508 bis SIL 3. Damit lassen sie sich, integriert im Peripheriesystem Simatic ET 200iSP, ohne Ex-Barriere direkt bis in Ex-Zone 1/21 einsetzen.


Die angeschlossenen, eigensicheren Sensoren und Aktoren können bis in Ex-Zone 0/20 geführt werden. Die neuen Baugruppen eignen sich für Anwendungen wie ESD (Emergency Shut Down), Kessel- und Boilerschutz oder Feuer- und Gas-Einrichtungen. Für Feuer- und Gas-Anwendungen verfügen die neuen Baugruppen über die wichtigen Diagnosefunktionen „Last valid value“ (Halten des letzten Wertes) und „Energize-to-trip“ (Halten des letzten aktiven Zustands).

Zur Kommunikation des dezentralen Peripheriesystems Simatic ET 200iSP mit übergeordneten Steuerungen wird die eigensichere Profibus-Variante eingesetzt. Dabei wird dieselbe Leitung zur Übertragung der Standard-Automatisierungsdaten wie auch der fehlersicheren Signale nach dem Profisafe-Profil verwendet. Projektiert wird Simatic ET 200iSP mit dem Engineeringtool Step 7. Für fehlersichere Anwendungen stehen in den Step-7-Optionspaketen Distributed Safety und S7 F-Systems vorgefertigte, TÜV-zertifizierte Bibliotheksbausteine zur Verfügung.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2506“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Mrd. Euro.http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Mrd. Euro. www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2010112506d

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/et200isp

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