Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Federzüge und Gewichtsausgleicher verringern körperliche Belastung

13.01.2009
Ergonomische Arbeitsplätze in produzierenden Unternehmen verringern nicht nur den Krankenstand bei Mitarbeitern, sondern erhöhen auch die Präzision, Qualität und Produktivität in der Fertigung. Dazu gehören häufig einfache Arbeitsmittel wie Federzüge und Gewichtsausgleicher, die die körperliche Belastung der Mitarbeiter minimieren.

Handhabungsgeräte wie Federzüge (Rückholer) und Gewichtsausgleicher (Balancer) erleichtern viele Arbeitsabläufe in Montage und Produktion. Die einzelnen Arbeitsschritte werden nicht nur flüssiger und gleichmäßiger, sondern auch sicherer. Ihr ausgewogenes Ausgleichsverhalten und die auf Haltbarkeit ausgelegte Ausführung machen sie zu idealen Helfern in der Industrie.

Umfangreiches Angebot an Federzügen und Gewichtsausgleichern

Der Stuttgarter Werkzeug-Dienstleister Hahn + Kolb ist mit seinem umfangreichen Angebot an Federzügen und Gewichtsausgleichern einer der führenden Anbieter in Deutschland. Aufgrund des hohen Qualitätsstandards haben die Autostat-Federzüge und -Gewichtsausgleicher eine lange Lebensdauer und eignen sich deshalb auch für harte Einsatzbedingungen.

Federzüge sind in ihrer Konstruktion so ausgelegt, dass bei zunehmendem Seilauszug die Rückzugkraft zunimmt. Das jeweilige Arbeitswerkzeug wird nach Gebrauch durch den Federzug wieder in die Ursprungsposition zurückgezogen. Der Arbeitsplatz ist somit wieder schnell für den Einsatz anderer Werkzeuge oder Vorrichtungen freigegeben und stets aufgeräumt. Die sehr flach ansteigende Federkraft gewährleistet präzises Arbeiten.

Gewichtsausgleicher haben eine konische Seiltrommel, die über den gesamten Seilzug eine nahezu gleich bleibende Rückzugskraft bewirkt. In der Praxis bedeutet dies, dass nach dem Anhängen der Last die eingestellte Position beibehalten wird. Außerdem bleibt die Rückzugkraft gerade bei sehr präzisen und feinfühligen Arbeiten konstant, so dass der Nutzer über einen längeren Zeitraum ermüdungsfrei bei höchster Präzision arbeiten kann.

Sämtliche Federzüge und Gewichtsausgleicher mit einem Traglastbereich von 3 kg und höher verfügen serienmäßig über eine Federbruchsicherung, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Tragkraftbereiche von Federzügen reichen bis 10 kg, die der Balancer liegen zwischen 0,4 und 300 kg. Beide sind innerhalb ihrer jeweiligen Baugruppen modular aufgebaut.

Automatische Arretierung an festgelegten Positionen

Die automatische Arretierung bei manchen Modellen sorgt für einen vorzeitigen Rückzugstopp an vorher bestimmten Positionen. Sie wird immer dann aktiv, wenn die Arbeitslast langsam zurückgeführt wird.

Bei schnellem Zurückführen greift die automatische Arretierung nicht. Diese Einstellungen verbessern bei einigen Anwendungen die Arbeitsergonomie, wenn beispielsweise bei verschiedenen Montageschritten an einem Arbeitsplatz die angehängte Last nicht vollständig auf die Ursprungsposition zurückgeführt werden soll.

Die Einsatzgebiete von Federzügen und Gewichtsausgleichern sind vielfältig. Besonderes Augenmerk legt die Automobilindustrie auf die kleinen, komfortablen Helfer. Die Auswahl der richtigen Rückholer und Balancer hängt von dem Gewicht der jeweiligen Werkzeuge und Geräte ab. Hinzu kommt häufig noch erforderliches Zubehör, unterschiedliche Aufsätze, Vorrichtungen oder Versorgungsleitungen.

Häufig verwendet werden die Federzüge und Gewichtsausgleicher beispielsweise beim Einsatz von Elektrowerkzeugen, Druckluftgeräten, Heftapparaten, Farbspritzpistolen, Messrobotern, Roboterzuleitungen und Handscannern. Die Anwendungen richten sich nach den Anforderungen der jeweiligen Nutzer. Sie reichen vom feinfühligen Positionieren wie in der Uhrenindustrie und Feinwerktechnik über das Bereithalten schwerster Werkzeuge wie im Maschinenbau bis hin zur Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards wie im Kraftwerksbau.

Ein Balancer, der sich aufgrund seiner Einsatzmöglichkeiten, seiner Qualität und des hohen Sicherheitsstandards als Referenz durchgesetzt hat und in vielen Branchen eingesetzt wird, ist das Modell 7241. Hohe Betriebssicherheit und Langlebigkeit bietet der Balancer ebenso wie eine einfache und sichere Wartung. Die sieben Module umfassen Traglasten von 12 bis 100 kg bei einem serienmäßigen Seilauszug von 2 m.

Tauschen der Tragfedern verändert Traglastbereich

Aufgrund der modularen Bauweise kann mit einfachem Tauschen der Tragfeder der Traglastbereich verändert werden. Die Traglasteinstellung erfolgt stufenlos über eine Einstellschnecke. Auch die Seillänge lässt sich stufenlos anpassen und über die Seilklemme kann der Arbeitshub eingestellt werden. Eine Seilauszugbegrenzung verhindert die Überlastung der Seileinhängung. Die Seiltrommel ist kugelgelagert, um eine leichtgängige Arbeitsweise sicherzustellen. Der Gewichtsausgleicher 7241 eignet sich für alle Einsätze in Produktion und Montage.

Eine erweiterte Ausführung, das Modell 7261 für sehr schwere Lasten, hat eine hohe Tragkraft; bei einem Seilauszug von 1,5 m reicht sie von 150 bis 300 kg, aufgeteilt in sechs Module.

Wolfgang Bauer ist Verkaufsleiter der Hahn + Kolb Werkzeugmaschinen GmbH in 70469 Stuttgart.

Wolfgang Bauer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/arbeitsschutz/articles/166593/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht 3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten
23.01.2018 | Universität Kassel

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics