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Faser-Draht-Kombination soll GMT-Markt beleben

16.10.2008
Die Kombination Glasfasern und Stahldrähte birgt Innovationspotenzial. Im Rahmen des EASI-Projekts werden daraus Verstärkungsmaterialien hergestellt, die einerseits eine hohe Festigkeit, andererseits eine hohe Bruchdehnung liefern.

Als Fasermatten- und Drahtverstärkung in Polypropylenmatrix eingearbeitet, wird das Crashverhalten von Automobil-Stoßfängern verbessert. Diese Innovation prämierte die Arbeitsgemeinschaft Verstärkte Kunststoffe e.V. auf der Fachmesse Composites Europe mit dem Innovationspreis 2008.

Glasmattenverstärkte Thermoplaste bieten gutes Marktpotenzial

Ein wesentlicher Grund dafür wird im Marktpotenzial dieser Entwicklung bei glasmattenverstärkten Thermoplasten (GMT) gesehen. Bekeart liefert die Stahldrähte, der Plattenhersteller Quadrant das GMT. Bei Voestalpine Polynorm Plastics werden daraus Teile hergestellt, die das spröde Bruchverhalten von GMT überwinden. Das wird dem GMT bei Stoßfängern laut AVK wieder Auftrieb geben.

Kennzeichnend für GMT-Teile ist die gute mechanische Belastbarkeit. Das gilt besonders für den Verbundwerkstoff aus Glasmatten und Polypropylen. Daraus werden in der Automobilindustrie zum Beispiel Sitzschalen, Türmodule und sogar Stoßfänger hergestellt, letzteres aber immer weniger – aufgrund der steigenden Anforderungen an das Crashverhalten und des immer kleiner werdenden Bauraums.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/werkstoffe/articles/149238/

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