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Fahrerassistenz-Sensoren eröffnen neuartige industrielle Anwendungen

19.01.2010
Über 1 Mio. Sensoren der Continental-Division Chassis & Safety überwachen heute in Autos weltweit das Straßengeschehen. Diese Fahrerassistenz-Sensoren in modernen Fahrzeugen eröffnen völlig neuartige Möglichkeiten auch in der Industrie.

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ACC-Sensoren erfassen den Abstand und die Geschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge. Diese Information wird für eine automatische Abstandsregelung mit Eingriff in die Beschleunigung und Abbremsung genutzt.



Robuste Sensoren mit hoher Standfestigkeit

Continental ist eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer bei Fahrerassistenzsystemen. Über 1 Mio. Sensoren der Division Chassis & Safety überwachen heute in Autos weltweit das Straßengeschehen, messen Abstände und Geschwindigkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer, erkennen Spurmarkierungen, Scheinwerfer oder Verkehrszeichen.

Die Sensoren von Continental zeichnen sich durch ihre robuste Ausführung und hohe Standfestigkeit aus – selbst unter dem Einfluss widrigster Umgebungsbedingungen wie schnellen und hohen Temperaturschwankungen oder ständigen Vibrationen. Mit diesen Eigenschaften können die Sensoren nach Angaben von Continental auch im Industriebereich eingesetzt werden.


Kanten-Detektions-Sensor scannt kontinuierlich reflektorlose Objekte

Beispielsweise ist es im industriellen und landwirtschaftlichen Umfeld bei Positionierungsprozessen und zur Führung von Fahrzeugen häufig erforderlich, die Kanten der jeweiligen Objekte oder im Umfeld zu erkennen und die Lage zu bestimmen. Hier kann der Kanten-Detektions-Sensor von A.D.C. zum Einsatz kommen: Er scannt kontinuierlich mit einem beziehungsweise zwei abgelenkten Messstrahlen in einem spezifizierten Messbereich die reflektorlosen Objekte und ermittelt neben den Distanzwerten auch Reflektanzen.

Ein weiteres Anwendungsfeld ist der Kollisionsschutz: A.D.C.-Sensoren bewahren Krane mit Hilfe eines dynamischen Kollisionsschutzes vor Kollisionen untereinander. Dynamischer Kollisionsschutz bedeutet, dass neben dem Abstand auch die Relativgeschwindigkeit zwischen den Kranen und die Absolutgeschwindigkeit gemessen werden. Der Kollisionsschutz reagiert mit diesen Informationen dann, wenn zu schnell und zu nahe aufgefahren wird. Er greift nicht ein, wenn mit angepasster Geschwindigkeit im richtigen Abstand gefahren wird.


Automatische Positionierung von Gegenständen

Bei der automatischen Positionierung von Gegenständen im industriellen Umfeld sind Geschwindigkeit und Präzision von großer Bedeutung. Die Sensoren dieses Anbieters messen gleichzeitig die Geschwindigkeit und die Position des zu positionierenden Gegenstandes. Mit diesen Messdaten kann die Steuerung zum Beispiel ein Lagerbediengerät, eine Transportvorschubeinheit oder einen Kran so steuern, dass diese ihre Endposition in kürzester Zeit und mit einer Präzision im Millimeterbereich erreichen.

Bernd Maienschein | Quelle: MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen: www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/messenundueberwachen/conditionmonitoring/articles/246305/

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