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Exzenterwellen kompensieren die Rotationskräfte bei Stanz- und Umformautomaten

23.02.2010
Stanz- und Umformautomaten von Helmerding sind modular aufgebaut. Werkzeugkonzepte, Arbeitsprozesse und Arbeitsmethoden sowie die Werksinfrastruktur bilden die Basis für eine individuelle kundengerechte Anlage. Der Pressenkörper der Stanz- und Umformanlagen besteht aus einem geteilten, vorgespannten Rahmen. Dieses Konzept bietet im Vergleich zu Monoblockrahmen einige Vorteile.

Das macht sich vor allem in der Genauigkeit der Stößelführung bemerkbar. Bei den Stanz- und Umformautomaten von Helmerding bleiben die Seitenständer aufgrund der Konstruktion vom Rahmen entkoppelt. Die Pressenantriebe zeichnen sich insbesondere durch zwei quer liegende Wellen aus geschmiedetem, hochvergütetem Chrom-Nickel-Stahl aus.

Stößel leitet keine Querkraft in das Umformwerkzeug

Der Querwellenantrieb hat zwei sich entgegengesetzt drehende Pleuel. Bei diesem Antriebsprinzip drehen die beiden Exzenterwellen gegeneinander und kompensieren damit gegenseitig und ohne Zusatzmasse ihre Rotationskräfte. Somit wird keine Querkraft über den Stößel in das Werkzeug geleitet. Als Hauptantrieb dient ein frequenzgeregelter Drehstrommotor.

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/251410/

Weitere Berichte zu: Exzenterwellen Querkraft Rotationskräfte Umformautomat

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