Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erodierbohrmaschine APos wird 20 Jahre alt

13.03.2012
Die mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Hochgeschwindigkeits-Erodierbohrmaschine APos von Heun erlaubt kleinste Bohrungen in härteste Materialien

Funkenerosion wird dort eingesetzt, wo durch die Werkstoffeigenschaften eine Bearbeitung mit anderen Abtragsverfahren nicht möglich oder nicht effizient ist. Bei diesem Fertigungsverfahren wird durch eine Folge von elektrischen Entladungen Material abgetragen.


Erste APos Maschine


APos 800 solid; derzeitiger Stand der Technik

Seit 20 Jahren bietet Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf mit der Maschinenserie APos einen besonders leistungsstarken Erodierbohrer für Metallbearbeitungen im Formen- und Werkzeugbau, in der Medizintechnik oder der Luft- und Raumfahrt. Weitere Einsatzgebiete sind die Glasindustrie, Automobilbranche, Medizintechnik oder im Maschinen- und Vorrichtungsbau für Startlochbohrungen, Düsenbohrungen, Entgasungsbohrungen, Vakuumbohrungen, Ausblasbohrungen oder Kühlbohrungen.

Seit über 30 Jahren entwickelt und vertreibt das Unternehmen weltweit Technologien für die Funkenerosion. Erodierbohren wird in Produktionsbereichen eingesetzt, in denen die mechanische Fertigung bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe an ihre Grenzen stößt.

Höhepunkt der aktuellen Entwicklungen ist die APos CNC-Pentium®, die in bestehende innerbetriebliche Netzwerke ebenso eingebunden werden kann wie über das Internet. „Weltweit online“ – Schnelle und kostengünstige Fernwartung unter Einbindung des World Wide Web erweitert seit Langem den Service der Heun Gruppe.

„Mit APos brachte Heun die erste gesteuerte Erodierbohrmaschine auf den Markt, mit der äußerst kleine Bohrungen etwa in der Stärke eines Haares bis zu einer Tiefe von 1,5 m vorgenommen werden können“, erklärt Rüdiger Heun, Geschäftsführer von Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf. Der motorisch verstellbare Schwenkkopf, der in kleinsten Inkrementen von 1/100 ° bis zu +/- 45 ° programmierbar ist, und die eigens für das Erodierbohren entwickelten Rundteiltische sind die Hauptattribute der APos. Bohrgeschwindigkeiten von bis zu 200 mm/min können erreicht, Elektrodendurchmesser von 0,1 bis 6,0 mm eingesetzt werden. Mit einer Anlage von Heun wurde eine Bohrtiefe von 2.600 mm erreicht und der gegenwärtige Weltrekord aufgestellt.

Durch die speziellen Anforderungen der Kunden wurden Maschinen mit größeren Verfahrwegen, 5-Achsenbearbeitung und hohen Genauigkeitsanforderungen konstruiert. Die Maschinengestelle aus Mineralbeton bieten maximale Stabilität, höchste Steifigkeit und größere Tragkraft. Die Anlagen sind mit einer Beckhoff Bahnsteuerung und modernen, leistungsfähigen Antrieben ausgestattet.

Die Software erlaubt, aus DXF und Solids (Volumenkörper) CNC-Programme für APos-Maschinen zu erstellen und diese online sicher in die APos zu übertragen. Koordinaten werden direkt vom System übernommen und Fehler durch die Eingabe falscher Koordinaten vermieden, während gleichzeitig die Rüstzeiten verkürzt werden.

Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf GmbH
Lange Hecke 4
63796 Kahl/Main
Tel: +49 (0)6188 910 510
Fax: +49 (0)6188 910 540
E-mail: info@heun-gmbh.de

Brigitte Linden | Heun GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heun-gmbh.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexiblere Turbomaschinen entwickeln
23.05.2017 | FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

nachricht WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen
23.05.2017 | Westsächsische Hochschule Zwickau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten