Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Engineeringaufgaben für Simotion von Siemens effizient und schnell lösen

22.11.2010
Scout ist das Engineeringsystem der Siemens-Division Drive Technologies zur Projektierung des Motion-Control-Systems Simotion für Produktionsmaschinen.

Damit können alle Funktionen und Aufgaben des Anwenders komplett innerhalb einer einheitlichen Benutzeroberfläche realisiert werden. Mit der neuen Version Scout 4.2 wurden Neuerungen eingeführt wie die symbolische Integration der Antriebe in den Steuerungsteil und der Detailvergleich bei graphischen Programmiersprachen. Außerdem wurde ein Systemtrace für verteilte Systeme mit mehreren Controllern implementiert.

Moderne Produktionsmaschinen müssen immer mehr Anforderungen erfüllen. Eine hohe Produktqualität, höchste Produktivität mit ständig steigenden Taktraten und maximaler Verfügbarkeit bei minimalen Lebenszykluskosten sind zu erfüllen. Hinzu kommen ein breiteres Aufgabenspektrum, größere Achszahlen sowie ständig kürzer werdende Innovationszyklen.

Simotion in Verbindung mit Sinamics-Antrieben ist das skalierbare Motion-Control-System von Siemens für Produktionsmaschinen, um diese steigenden Anforderungen flexibel zu erfüllen. Simotion ermöglicht zentrale Maschinenkonzepte mit nur einer zentralen Steuerung sowie auch dezentrale Konzepte mit verteilter Intelligenz über mehrere Controller. Dabei hat der Anwender die Wahlfreiheit zwischen PC-, Controller- oder antriebsbasierten Lösungen. Die Leistung umfasst das Konfigurieren, Programmieren, Testen sowie das in Betrieb nehmen der Applikation. Gerade Einsteigern erleichtert Scout mit seinen integrierten grafischen Programmiermethoden die Projektierung erheblich.

Antriebsanbindung
Bedeutsamste Neuerung im Engineeringsystem Simotion Scout in der Version 4.2 ist die deutlich vereinfachte Anbindung an das Antriebssystem Sinamics. Mit diesem Schritt wird der Anwender durch eine weitgehend automatisierte Integration von Antrieben und deren Elementen in Simotion unterstützt. Durch die neue symbolische Zuordnung von Technologieobjekten (TOs) und I/Os zu Antriebsobjekten muss sich der Anwender nicht mehr um die Kommunikation mit Telegrammen und Adressen kümmern. Dies übernimmt nun das Engineering-System. Die Zuordnung der Objekte untereinander erfolgt über einen neuen Verschaltungsdialog. Dort sind alle passfähigen Partner hierarchisch aufgelistet, und durch einfache Auswahl der zu verschaltenden Komponenten erfolgt die Verbindung symbolisch. Im Dialogbereich stehen die Sinamics-Antriebe bzw. Sinamics-Geräte und Terminal-Module mit ihren verfügbaren I/Os zur Auswahl. Dabei werden nur die passfähigen Elemente mit symbolischen Bezeichnern gelistet.
Vergleich bei grafischen Programmiersprachen
Die bei Verwendung von Structured Text (ST) bekannten Möglichkeiten des Detailvergleichs stehen jetzt auch in den grafischen Programmiersprachen Kopfplan (KOP), Funktionsplan (FUP) und Motion Control Chart (MCC) zur Verfügung. Die neue Funktion ermöglicht grafische Vergleiche von Programmen, wobei identische und voneinander abweichende Strukturen und Befehle anhand einer unterschiedlich farblichen Darstellung auf einen Blick erkennbar sind. Das System zeigt identische Stellen in den Programmen auf gleicher Höhe an, um maximale Übersicht zu bieten. Dabei können nun auch einzelne Programmteile oder Befehle über den Detailvergleich einfach in ein Referenzprojekt übernommen werden. Durch weitere Detailvergleiche für andere Projektkonfigurationen wie zum Beispiel I/Os, TO-Verschaltungen, TO-Alarme und CPU-Einstellungen ist nun ein kompletter, detaillierter Gerätevergleich und ein Abgleich der Unterschiede möglich. Auch das Zusammenführen („Mergen“) von Programmen kann einfach durchgeführt werden.
Systemtrace über vernetzte Simotion-Controller
Eine wichtige Neuerung zur Analyse oder Systemoptimierung ist der sogenannte System-Trace. Damit können bis zu 128 Signale aus mehreren, über Profinet miteinander vernetzten Simotion-Controllern synchron aufgezeichnet werden. Dabei stehen dieselben Triggerkriterien zur Verfügung wie beim Trace einzelner Geräte, so zum Beispiel das Überschreiten eines bestimmten Schwellwertes einer Variablen. Dieses wird auf einer CPU erkannt und die Aufzeichnung auf allen konfigurierten Geräten gestartet. Anschließend können die Daten grafisch analysiert und daraus Optimierungen abgeleitet oder Fehlverhalten schnell lokalisiert werden. Vor allem bei komplexen Anlagen wie Druckmaschinen mit mehreren modularen Steuerungen und geräteübergreifendem Gleichlauf verkürzt dies die Inbetriebnahme und auch Serviceeinsätze wesentlich.
Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 3009“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist weltweit führend bei Produkten, durchgängigen Systemen, Applikationen und Services für den gesamten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten sowie Motion-Control-Systemen für Produktions- und Werkzeugmaschinen. Drive Technologies beliefert alle Branchen in der Fertigungsindustrie, der Prozessindustrie sowie das Segment Infrastruktur/Energie. Mit diesen Leistungen erfüllt die Division die Hauptanforderungen der Kunden nach Produktivität, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Im Geschäftsjahr 2010 erzielten die rund 36.000 Mitarbeiter der Division (30. September) einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro. www.siemens.com/drivetechnologies

Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Informationsnummer: IDT201009.3009 d fp
Media Relations: Franz Ferdinand Friese
Telefon: +49 911 895-7946
E-Mail: franz.friese@siemens.com
Siemens AG
Industry Sector – Drive Technologies Division
Gleiwitzerstr. 555, 90475 Nürnberg

Franz Ferdinand Friese | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/drives/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie