Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eigensichere Industrie-PCs für das Bedienen und Beobachten im Ex-Bereich

15.03.2010
Ihre robusten Industrie-PCs erweitert die Siemens-Division Industry Automation um zwei eigensichere HMI (Human Machine Interface)-Geräte für den explosionsgefährdeten Bereich Ex-Zone 1/21 und 2/22.

Der robuste und vollkommen wartungsfreie Simatic HMI Panel PC Ex ist flexibel konfigurierbar und geeignet für den Einsatz direkt an der Maschine oder im Außenbereich bei Umgebungstemperaturen von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Der Panel-PC eignet sich besonders für das Bedienen und Beobachten, Messen und Prüfen sowie die Datenerfassung und Kommunikation. Simatic HMI Thin Client Ex ist für das Bedienen und Beobachten als flexible Remote-HMI-Station konzipiert, zum Beispiel als Thin Client in einer Remote-Terminal-Umgebung. Beide Geräte sind einsetzbar bei entzündlichen Gasen, Dämpfen und Luft-/Staubgemischen, etwa bei der Herstellung von Benzin, Arzneimitteln und Zement oder der Verarbeitung von Mehl und Getreide. Simatic HMI IPC3077 EX ist der erste Panel-PC von Siemens für den explosionsgefährdeten Bereich.


Simatic HMI Panel PC Ex und Simatic HMI Thin Client Ex sind ohne spezielle Maßnahmen, wie aufwändige und teure Gehäuse oder zusätzliche Zertifizierungsverfahren, direkt im Ex-Bereich der Zonen 1/21 und 2/22 einsetzbar. Die Geräte verfügen über hohe Schwing- und Schockbelastbarkeit und sind zertifiziert für den Einsatz im Schiffbau.

Der robuste Simatic HMI Panel PC Ex ist ausgestattet mit einem 1,6-Gigahertz-Intel-Atom-Prozessor und bietet bei einem geringen Energieverbrauch von nur 2,5 Watt thermischer Verlustleistung eine hohe Rechenleistung. Das Gerät kommt ohne Lüfter, rotierende Massenspeicher und Batterie aus und ist damit vollkommen wartungsfrei. Die hohe Schutzart von frontseitig IP66 und rückseitig IP65 ermöglicht den direkten Einsatz im Außenbereich bei Umgebungstemperaturen von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Für den Einsatz bis minus 30 Grad steht optional ein Gehäuse mit Heizung bereit.Durch vielfältige Konfigurationsvariationen lässt sich der Panel-PC flexibel an die jeweilige Aufgabe anpassen und in eine bereits vorhandene Infrastruktur integrieren. Angeboten werden Displays in den Größen 15 oder 19 Zoll mit Touchfunktionalität und acht Funktionstasten. Das 15-Zoll-Gerät ist optional mit einem besonders leuchtstarken Display für den Tageslichteinsatz erhältlich. Als robuste Massenspeicher stehen CompactFlash-Karten mit 4 oder 16 Gigabyte, 60-oder 120-Gigabyte-Festplatten sowie ein USB-FlashDrive mit 8 Gigabyte zur Verfügung. Die Ethernet-Vernetzung erfolgt wahlweise elektrisch über eine Kupferleitung mit 10/100 Megabit/s (Ex e) oder optisch über einen Lichtwellenleiter mit 100 Megabit/s (Ex op is). Für das einfache Engineering und die schnelle Inbetriebnahme ist das Betriebssystem Windows XP Professional oder Windows XPe vorinstalliert und aktiviert. Der modulare Aufbau und das servicefreundliche Design ermöglichen eine kostengünstige Reparatur, etwa den Tausch einzelner Komponenten.

Das Gerät zum Bedienen und Beobachten Simatic HMI Thin Client Ex ist als Thin Client oder Monitor flexibel über Ethernet in unbegrenzter Entfernung von der zugehörigen Rechnereinheit anschließbar. In Thin-Client-Architektur werden zur Kommunikation mit dem Server die Remote-Protokolle RDP oder Real VNC genutzt. Zusätzliche Software auf dem Rechner, die Speicherplatz benötigt oder Änderungen im Betriebssystem des Servers hervorrufen kann, ist nicht notwendig.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2225“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro.

Reference Number: IIA2010032225d

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/simatic-ipc
http://www.siemens.com/industryautomation
http://www.siemens.com/industry

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie