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Effizientere Wärmeübertragung

26.11.2012
Numerische Simulation hilft bei der Bewertung neuer Oberflächenstrukturen

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Wärmeüberträger

Für die Entwicklung von energieeffizienten Wärmeüberträgern mit neuartigen Oberflächenstrukturen nutzen Forscher am Institut für Modellierung und Simulation der Universität Rostock moderne Simulationsverfahren. Ziel ist es, die herkömmlichen Oberflächenstrukturen, wie zum Beispiel Wellen oder Rippen, durch aus der Biologie abgeleitete, besonders effektive Oberflächenstrukturen zu ersetzen.

Zur Bewertung der neuartigen Wärmeüberträger werden numerische Simulationsverfahren (Computational Fluid Dynamics - CFD) auf Hochleistungsrechnern eingesetzt um die neuartigen Strukturen hinsichtlich des Wärmeübergangs und Druckverlustes bewerten zu können. „Vorteile: die kosten- und zeitintensiven Experimente lassen sich durch numerische Simulation umgehen und es wird ein detaillierter Einblick in die Physik der Strömung und des Wärmeübergangs möglich“, erläutert Prof. Dr. Nikolai Kornev. Das Verbundprojekt mit der Gesmex GmbH aus Schwerin wird vom Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns mit über 340.000 Euro gefördert.

Für die benötigten Simulationen steht den Mitarbeitern vom Institut für Modellierung und Simulation der Universität Rostock für dieses Projekt ein moderner Rechencluster mit über 2.700 Prozessoren zur Verfügung. „Hochaufgelöste Simulationen in Raum und Zeit können mit diesem Cluster auf bis zu 2.000 Rechenkernen gleichzeitig durchgeführt werden, das entspricht etwa der Leistung von 2.000 vernetzten Desktop-Computern, wobei eine Berechnung auf alle Computer gleichzeitig verteilt wird“, sagt Dr. Johann Turnow vom Institut für Modellierung und Simulation.

Das Institut für Modellierung und Simulation wurde im Oktober 2010 an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. habil. Nikolai Kornev gegründet. Hintergrund ist der wachsende Bedarf an numerischen Simulationen in verschiedenen Bereichen im Maschinenbau. Mit über zehn Mitarbeitern ist der Lehrstuhl in den letzten zwei Jahren überdurchschnittlich gewachsen und bearbeitet derzeit Projekte im Bereich Schiffbau und der Thermo-Fluid Dynamik.

Kontakt:
Universität Rostock
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Lehrstuhl für Modellierung und Simulation
Dr.-Ing. Johann Turnow
Fon: +49 (0)381 498 9416
Mail: johann.turnow@uni-rostock.de

Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter@uni-rostock.de

Ingrid Rieck | Quelle: Universität Rostock
Weitere Informationen: www.lemos.uni-rostock.de
www.uni-rostock.de

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