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Druck und drauf - Etikettiersysteme für Industrie und Handel

01.11.2011
Das Unternehmen Bizerba bietet Etikettiersysteme für Industrie und Handel, die ökonomisch und umweltschonend konzipiert sind und zudem mit Kontrollwaagen- und Inspektionssystemen zu Systemlösungen kombiniert werden können – dazu zwei Beispiele.

Der manuelle Drucker GLP existiert jetzt auch in einer Linerless-Ausführung. Seine Labels kleben nicht auf einem Trägerband, sondern in der Rolle auf den Etiketten-Oberflächen der vorherigen Umrundung.

Das bedeutet eine höhere Etikettenzahl pro Rolle, längere Laufzeiten bei weniger Rollenwechsel und mehr Umweltschutz, da kein Abfall aus Trägermaterial anfällt. Zudem beugt der Drucker der Material-Verschwendung vor, indem er die Etiketten für jedes Produkt auf unterschiedliche Längen zuschneidet und so genau dem jeweiligen Platzbedarf für Logo, Barcode und Text anpasst.

„Die Linerless-Technik ist besonders ressourcenschonend und wird in Zukunft ein bedeutender Bestandteil nachhaltiger Produktverpackungen sein“, sagt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba, und rechnet vor: „Nehmen wir an, ein Produzent muss pro Jahr rund 1750 mal die Etikettenrollen wechseln. Linerless-Rollen hingegen fassen 40 Prozent mehr Etiketten, so dass nur noch 1050 Wechsel stattfinden. Das spart 18 Stunden Rüstzeit und über 700 kg Abfall aus Trägerband“.

Neue Box-Labeller der Generation GLM-B mit Frontseiten-Applikator kommen in der Produktions-, Lager- und Distributionslogistik zum Einsatz. Die neuen Modelle 350/700 haben Applikatoren mit einem 350 bzw. 700 mm langen Hubweg und können pro Minute bis zu 45 Packungen unterschiedlicher Größe von oben und der Seite auszeichnen. Da die Etikettenrollen einen verhältnismäßig großen Durchmesser von 300 mm haben, sind im Alltag weniger Rollenwechsel notwendig.

Die Steuerung erfolgt über interne oder externe Bedienterminals. Mit einem neuen Applikator, der einem schwingenden Arm gleicht, ist erstmals auch die Etikettierung auf der Vorderseite möglich. „Entsprechend unseres Systemgedankens kommt der Box-Labeller unter anderem als Summendrucker in vollautomatischen Kontrollwaagen- und Preisauszeichnungslinien zum Einsatz, indem er beispielsweise dem Auszeichner GLM-I oder der Kontrollwaage CWE nachgeschaltet wird“, sagt Conzelmann. Er verfüge aber auch über ein hohes Maß an Eigenintelligenz, so dass er Artikel-, Text- und Layout-Daten speichern und in Kombination mit externen Lesegeräten auch Prüf- und Aktivierungsaufgaben übernehmen kann. ms

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Materialfluss-Logistik/Drucken-und-Etikettieren/Druck-und-drauf.htm

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