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Drehautomat mit Handhabung für Futter- und Wellenteile

17.11.2008
Eine deutliche Erweiterung des Teilespektrums ist nun für die Produktionsdrehautomaten Speed Line C100 und C200 verfügbar, meldet Index. Über eine integrierte Werkstückhandhabung mit externer Palettenstation werden den Drehmaschinen automatisiert Futter- oder Wellenteile zugeführt.

Diese werden später als bearbeitete Werkstücke automatisch über einen Schwenk-/Greifarm auf ein Transportband oder auf Palettenstationen gezielt abgelegt. Das automatisierte Handling von vorbearbeiteten Teilen erhöht nicht nur die Produktivität, sondern ermöglicht laut Index auch die Integration in verkettete Systeme.

Ein Schwenkarm übernimmt das Be- und Entladen

Keine Frage, auch für die schnellen Produktionsdrehautomaten C100 und C200 ist außer der hochproduktiven Stangenbearbeitung das automatisierte Materialhandling für Futter- und Wellenteile ein Thema. Deshalb rüstete der Esslinger Drehmaschinenspezialist diese Drehautomaten mit einer integrierten Werkstückhandhabung aus.

Diese wird über das CNC-Programm standardmäßig angesteuert; wobei alle Achsen mit NC-Antrieb versehen sind. Dreh- und Angelpunkt des Systems ist ein Schwenkarm, der Futterteile (WHU) sowie Wellenteile (WHW) automatisiert be- und entlädt.

Geeignet für Futter- und Wellenteile bis 120/150 mm

Die universelle Handhabung WHU ist vorgesehen für Futter und kurze Wellenteile bis 120 mm (C100) oder maximal 150 mm (C200) Länge. Längere Wellenteile mit einem Durchmesser bis maximal 65 mm (C200) werden mit der Variante WHW be- und entladen.

Dabei ist eine maximale Länge von 300 mm möglich für den Produktionsdrehautomat C200. Das maximale Rohteilgewicht liegt für beide Systeme, je nach Anwendung und Teileform, zwischen 3 und 5 kg.

Doppelgreifer ist stufenlos um 360° schwenkbar

Der hydraulisch spannende Doppelgreifer ist stufenlos um 360° schwenkbar. Je nach Werkstück wird der Spanndruck individuell eingestellt. Die drei Einsatzmöglichkeiten des Schwenkarmes für die Stangen- und Futterbearbeitung sind:

-Das automatische Zuführen von Rohteilen mittels Transportband oder Palette;

-das automatische Entnehmen des bearbeiteten Werkstücks aus der Gegenspindel mit anschließendem Ablegen auf ein Transportband oder auf Palette sowie

-das Entnehmen des Reststückes aus der Hauptspindel bei Stangenbearbeitung und Ablegen in einen Reststückbehälter.

Ein Umbau der Handhabung WHU in WHW ist übrigens jederzeit möglich, so Index, weil diese Baugruppen bis auf den Greifer identisch sind. Durch die Erweiterung um die automatisierte Werkstückhandhandhabung wird nicht nur die Produktivität, sondern auch das Einsatzspektrum der Speed-Line-Produktionsdrehautomaten deutlich erhöht.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/154423/

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