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Eine Denkerstirn

01.02.2009
zeichnet Künstler aus, weist diese doch Menschen als besonders intellektuell aus. Ob dieses Vorurteil jedoch zutrifft, ist die Frage. Eines ist jedoch sicher: Inhaber einer Denkerstirn fallen auf. Ebenfalls durch eine spezielle Stirngeometrie fallen die neuen Tieflochbohrer der HAM-Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier auf.

Bei den VHM-Tieflochbohrern der Generation 2008 für die Aluminium-Bearbeitung handelt es sich um mehr als nur um optimierte Werkzeuge. Denn die Tieflochbohrer sind einerseits durch den anforderungsgerechten Spiralwinkel von 15 Grad und zum anderen durch eine spezielle Stirngeometrie gekennzeichnet. Darüber hinaus weisen sie besondere und auf den Kopf des Tieflochbohrers beschränkte Führungsfasen auf. Das bringt sowohl ein gutes Eigenzentrierverhalten als auch eine hohe Fluchtungsgenauigkeit des Bohrwerkzeugs mit sich. Die Kombination aus VHM-Schneidstoff, Geometrie und Führungsfasen-Konzept plus die Eigenstabilität des VHM-Werkzeugs erlaubt je nach Durchmesser bei den Standardwerkzeugen Einsatzlängen zwischen 15 und 40 x D. In Verbindung mit einer abgestimmten Bohrstrategie, die in der Praxis zum Beispiel aus einer Pilotbohrung mit einem HAM-Bohrwerkzeug vom Typ Niro-Drill des Durchmessers 6 mm (vc = 300 m/min; n = 15.900 min-1; f = 0,2 mm/U; vf = 3.183 mm/min; ap = 1 x D mm) sowie einer Anbohr-Operation (n = 200 U/min; vf = 200 mm/min) und dem Fertigbohren (vc = 120 m/min; n = 63.661 U/min; f = 0,2 mm/U; vf = 1.270 mm/min und ap = 150 mm) mit einem neuen, unbeschichteten VHM-Tieflochbohrer mit Durchmesser 6 mm besteht, lassen sich gute Bearbeitungsergebnisse realisieren. Daran hat der buchstäblich reibungslose Spänetransport einen großen Anteil. Denn durch ein selbstentwickeltes Herstellungsverfahren werden die Spannuten und die Schneiden- und Freiflächenbereiche präzisionsgeschliffen sowie gleichzeitig finishpoliert. Die daraus resultierende "polierte" Spannuten-Oberfläche wirkt sich, in Verbindung mit einem Kühlmitteldruck von 70 bar, natürlich auch vorteilhaft auf den Späneaustrag aus, minimiert außerdem den Verschleiß und gestattet zudem höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten.

Bezeichnend dabei ist, dass die VHM-Tieflochbohrer nicht einer Beschichtung bedürfen, sondern dass der VHM-Schneidstoff und das Herstellungsverfahren die Grundlage für mehr Produktivität und Effizienz und somit spürbar mehr Wirtschaftlichkeit darstellen.

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Eine-Denkerstirn_id_161__dId_407550_.htm

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