Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Condition Monitoring: Mit integrierten Services die Anlagenverfügbarkeit erhöhen

14.03.2013
Die Wartung, Inspektion und Modernisierung von Produktionsanlagen kann erhebliche Kosten verursachen.

Hier setzen Formen zustandsorientierter Wartung wie das Condition Monitoring an: Dabei werden der Zustand von Anlagen, Maschinen oder Netzwerken präventiv überwacht und bei drohenden Störfällen frühzeitig Massnahmen eingeleitet.

Siemens Customer Services bietet umfassende IT-basierte Condition Monitoring-Dienstleistungen – von der Analyse und Beratung bis zur Umsetzung standardisierter oder kundenspezifischer Lösungen. Sie helfen Unternehmen, ungeplante Stillstände zu verhindern, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu erhöhen und Wartungskosten zu senken.

Das Anwendungsspektrum ist breitgefächert: Mit Condition Monitoring-Technologie können je nach Kundenbedarf ganze Anlagen, Maschinen und einzelne Komponenten wie Achsen, Getriebe oder Lager überwacht werden. Klassische Automatisierungskomponenten wie Steuerungen oder Antriebe lassen sich ebenso monitoren wie Netzwerke, bei denen Siemens-Experten Überwachungslösungen auf Basis des Bus-Analyzers einsetzen.

Ob Netzwerk, Anlage oder Maschine, in allen Fällen wird der jeweilige Zustand kontinuierlich erfasst. Die Daten werden an eine zentrale Stelle – lokal oder remote – übertragen, wo bei Bedarf weitere Massnahmen eingeleitet werden, sei es durch Siemens-Experten, den Kunden (auf Basis der zur Verfügung gestellten Informationen) oder automatisiert durch eine entsprechende Software.

Intelligenten Algorithmen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, indem sie die erfassten Rohdaten reduzieren und zu betrieblich wertvollen Informationen aufbereiten.

Beispiel: Motor Condition Monitoring
Welche Vorteile eine zustandsorientierte Wartung Industriekunden bietet, zeigt exemplarisch das Motor Condition Monitoring. Siemens Industry bietet Kunden eine günstige Lösung zur Überwachung der wichtigsten Motordaten wie Schwingungen, Temperaturen oder Drehzahl. Verändert sich der Betriebszustand des Motors oder zeichnet sich ein Schaden (z. B. des Lagers) ab, wird dies durch das System frühzeitig erkannt, so dass rechtzeitig Reparaturen eingeleitet werden können. Customer Services bietet dabei die Möglichkeit einer Remote-Überwachung der Motoren durch ein Experten-Center.
Abhängig vom Servicevertrag unterstützen die Siemens-Fachleute den Kunden mit verschiedenen Dienstleistungen: Sie stellen den Kunden turnusmässige Zustandsberichte zur Verfügung, informieren umgehend über Zustandsabweichungen, unterstützen bei der Diagnose oder geben Empfehlungen für weitere Massnahmen. Durch die frühzeitige Fehlererkennung lassen sich ungeplante Stillstände verhindern, Wartungszeiten besser planen und reduzieren. Siemens-Kunden profitieren zudem von der engen Verzahnung von Produkt- und Servicegeschäft: So können Motoren wie viele andere Siemens-Produkte (z. B. Getriebe, Steuerungskomponenten) ab Werk mit der Condition Monitoring-Technologie ausgestattet werden.

Planbare Wartungszeiten, reduzierte Stillstände und eine optimale Ausnutzung des Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen: Mit Condition Monitoring Services von Siemens können Industrieunternehmen die Verfügbarkeit ihrer Anlagen und somit ihre Produktivität nachhaltig steigern.

Leseranfragen an:
Siemens Schweiz AG
Industry Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Telefon +41 848 822 844
Industry.ch@siemens.com

| Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/industry

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht LZH optimiert laserbasierte CFK-Nachbearbeitung für die Luftfahrtindustrie
24.11.2016 | Laser Zentrum Hannover e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie