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Boom bei Wärmebehandlungsanlagen für Aluminiumverarbeiter

02.09.2008
Der Anlagenhersteller Eisenmann verzeichnet derzeit einen stark gehäuften Bestelleingang im Fertigungsbereich Process and High Temperature Technology aus der Aluminium verarbeitenden Industrie. Ein wesentlicher Grund dafür in einem speziell für diese Branche entwickelten Ofenkonzept gesehen. Kennzeichnend für dieses Ofenkonzept sei ein sehr präziser Prozessablauf und ein rationeller Werkstücktransport.

Insbesondere zahlreiche Hersteller von Pkw-Rädern aus Aluminiumguss nutzen laut Eisenmann dieses Konzept. Die umfangreiche Referenzliste über Projekte in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Südafrika, der Türkei und Übersee werde gerade durch vier weitere, Ende dieses beziehungsweise Anfang nächsten Jahres auszuliefernde Anlagen mit den Prozessschritten Lösungsglühen, Abschrecken und Auslagern ergänzt.

Gleichzeitig geht eine Wärmebehandlungsanlage für Zylinderköpfe – mit werkstückangepasstem Prozessablauf und Transport – in Betrieb. Auch bei Struktur- und Karosserieteilen aus Aluminium kommen Wärmebehandlungsanlagen von Eisenmann zur Anwendung.

Anlagen für die Wärmebehandlung zur Erhöhung der Streckgrenze, Bruchdehnung und Zugfestigkeit von Aluminiumteilen sind eines der Tätigkeitsfelder dieses Eisenmann-Fertigungsbereichs. Dazu gehören auch Kalzinieröfen zum Einbrennen der Edelmetallbeschichtung auf Katalysatoren bei 500 °C sowie Sinteröfen unter anderem für die Pulvermetallurgie, aber auch bei 850 °C arbeitende Emaileinbrennöfen, als Bestandteil kompletter Beschichtungsanlagen. Abgerundet wird das Anlagenspektrum von kompletten Brennlinien für Bauteile aus technischer Keramik.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1492&pk=142736

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