Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stückprüfkosten werden mit Smart-Feeder-System drastisch gesenkt

22.11.2007
Die OGP Messtechnik GmbH, Hersteller von berührungsfreien Multisensormessgeräten, stellt mit dem Smart Feeder eine Automatisierungslösung für alle OGP-Messmaschinen vor. Damit wird der Durchsatz für die dimensionelle Prüftechnik laut Unternehmensaussage deutlich erhöht. Die Messmaschinen werden zu 100% ausgelastet, wobei kein zusätzliches Messtechnik-Personal für den Betrieb erforderlich ist, heißt es weiter.

Das Palettiersystem Smart Feeder besteht aus einem oder mehreren Palettenwagen, aus dem verriegelbaren Feederschrank und der Positioniereinheit, die jeweils eine Palette aus dem Feederschrank unter die Messmaschine fährt und dort hochgenau positioniert, sowie aus der Steuerungs- und Regeleinheit.

Der Smart Feeder kann mit jeder Standard-Messmaschine von OGP Messtechnik verbunden werden. Hierbei ist es unerheblich, um welche Messmethode es sich handelt. Auch bereits vorhandene Messmaschinen, die bisher manuell bestückt wurden, können nachgerüstet werden.


Vollautomatische serielle Vermessung von hunderten Prüfteilen möglich
Die nun vorgestellte Paletten-Lösung ermöglicht die vollautomatische serielle Vermessung von hunderten Prüfteilen, ohne dass in die Bedienung eingegriffen werden muss, so das Unternehmen. Die Prüfteile werden auf der Palette in den vorgesehenen Positionen befestigt.

Die Palette und die Produkte werden mit Data-Matrix-Codes eindeutig identifiziert, die auch alle prüfrelevanten Daten wie beispielsweise Charge, Maschinenführer, Messtechniker oder Schicht enthalten.

Bis zu 8 Paletten werden in den Palettenwagen geschoben, der in den Feederschrank befördert wird. Nun erfolgt der gesamte Prüfprozess vollautomatisch. Die Software erkennt über die Data-Matrix-Informationen selbständig Palette sowie Prüfling und fährt durch das festgelegte Prüfprogramm.

Die OGP-Software überwacht und steuert den gesamten Prozess, sie speichert alle prüfrelevanten Daten und Messergebnisse. Diese werden in der internen Datenbank verwaltet und auch externen Softwaresystemen über Schnittstellen zur Verfügung gestellt. Die Anzeige aller Prüfergebnisse ist mit grünen und roten Pro-dukticons auf einfache Weise sehr übersichtlich gestaltet.

Das Smart-Feeder-System eignet sich für Hersteller mit hohen Qualitätssicherungsanforderungen wie beispielsweise in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie oder der Medizin- und Militärtechnik. Die Bauteile selbst sind wie in jeder Anwendung für dimensionelle Messtechnik nicht auf bestimmte Materialien begrenzt.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/fertigungsmesstechnik/articles/98987/

Weitere Berichte zu: Feederschrank Smart Smart-Feeder-System

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen