Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Filtrationsanlagen sorgen für Frisch-Öl-Qualität

15.11.2007
Das Filtern von Kühlschmiermitteln (KSS) ist ein wichtiger Bestandteil beim Schleifen von Hartmetallen (HM) und Schnellarbeitsstählen (HSS). Optimale Filterung erhöhen die Standzeit des KSS und schonen die Schleifwerkzeuge sowie Pumpen und Führungsbahnen. Doch oft nehmen die Filteranlagen zu viel Raum. Platzsparende Lösungen sind gefragt. Vomat liefert jetzt mit der FA-Reihe kompakte, leistungsstarke und erheblich kleinere Filtrationsanlagen als bisherige Systeme speziell für die HM- und HSS-Bearbeitung.

In der Produktion herrscht oft nur ein begrenztes Platzangebot. Notwendige Peripherieanlagen, wie Feinstfilter zum Filtern von Schleifölen, werden oft nachträglich aufgestellt oder ersetzen alte Systeme. Dann sollen sie auf jeden Fall kleiner und auch leistungsfähiger sein.

Mit der FA-Baureihe bietet Vomat nach eigener Aussage eine genau auf diese Bedingungen zugeschnittene neue Generation Feinstfilteranlagen für Werkzeugmaschinen zur HM- und HSS-Bearbeitung, die sich leicht in den Zerspanprozess integrieren lässt.

Die Filteranlagen sind mit den Abmessungen von 1000 mm × 1000 mm × 1600 mm viel kleiner als vergleichbare Systeme, was auch den Transport erheblich vereinfacht, so der Hersteller. Durch diese kompakte Bauweise sind sie zudem äußerst platzsparend und können leicht in jeder Produktion untergebracht werden, heißt es weiter.

Bedarfsgerecht filtern und rückspülen

Doch klein heißt nicht etwa leistungsschwach, das beweisen, wie der Hersteller meint, die neuen Feinstfilteranlagen, die durch ihr innovatives Innenleben deutlich leistungsfähiger und kostensparender sind als herkömmliche Anlagen.

Die Vollstromfiltrierung sorgt für 100%-ige Trennung von Schmutz- und Sauberöl, wird betont. Herkömmliche Systeme filtern per so genanntem Bypass. Dort wird nur ein Teil des KSS gefiltert. Deshalb verbleibt immer ein gewisser Prozentsatz an Schmutzöl im System.

Vomat-Filter dagegen filtern und rückspülen bedarfsgerecht, so die Ausssage. Das bedeutet, dass das Rückspülen in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad für jedes Filterelement einzeln automatisch eingeleitet wird. Die anderen Filterelemente gewährleisten währenddessen eine kontinuierliche Sauberölversorgung.

Filterqualität entspricht der Klasse NAS 7

Wolfram Grünberg, Geschäftsführer der Vomat GmbH: „Nach NAS liegt die Vomat-FA-Baureihe in der Klasse 7. Die Filterleistung der Feinstfiltrationsanlagen liegt sogar bei 3 µm großen Partikeln, wobei die NAS-Messung erst bei einer Partikelgröße von 5 µm beginnt. Somit ist das gefilterte Medium von reinem Öl kaum noch zu unterscheiden eben Frisch-Öl-Qualität.“

Verschiedene Baugrößen der Filtrationsanlagen sind verfügbar

Vomat-Anlagen gibt es in verschiedenen Baugrößen mit Durchflussmengen von 60 bis 420 l/min. Diese Systeme sind laut Hersteller auf die individuellen Bedürfnisse der Werkzeughersteller und Nachschleifer abgestimmt. Selbst Zusatzgrößen bis zu 4000 l/min werden realisiert.

Der Anwender erhält mit einer Reihe von Ausbaumodulen eine individuell auf die eigene Produktion hin abgestimmte Anlagenkonfiguration, verspricht der Hersteller.

Ein Display zur Anzeige von aktueller Durchflussmenge, die Entsorgung über eine Vakuumtrommel, frequenzgeregelte Maschinenversorgungspumpen, Feinstfiltermodule und Anlagenkühler in verschiedenen Größen und Genauigkeitsklassen gehören dabei zu den Optionen.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/fluidmanagement/kuehlundschmierstoffe/articles/98251/

Weitere Berichte zu: Filteranlage Filterelement Filtrationsanlage KSS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Fraunhofer-Forscher entwickeln Hochdrucksensoren für Extremtemperaturen

28.06.2017 | Energie und Elektrotechnik