Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effizientes Fertigen großer Gewindesteigungen

30.10.2007
Die Wirbelmaschine PW 300 von Leistritz für die Schwerzerspanung von Exzenterschneckenpumpen, Rotoren für die Ölindustrie sowie großen Kugelgewindespindeln bietet laut Hersteller eine optimale Lösung zur Komplettbearbeitung.

Die PW 300 ist modular aufgebaut und ermöglicht damit die höchste Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der Fertigung, heißt es weiter.

Die PW 300 ist ausgelegt für die hochpräzise Bearbeitung von großen Kugelgewindespindeln mit Durchmessern bis 200 mm und einer nach Kundenspezifikation angepassten Länge.

Auf diese Weise lassen sich auch Exzenterschnecken für Pumpen beziehungsweise Progressive Cavity Pumps (PCP) effizient herstellen, wird erläutert.

... mehr zu:
»Gewindesteigung »Ölindustrie
Durch die modulare Bauweise ist die PW 300 zusätzlich ausrüstbar mit einer Abwälzfräseinheit für die Herstellung von Rotoren für die Ölindustrie.

Wirbelaggregat ist schwenkbar bis ±50°

Zur Bearbeitung der Werkstücke ist die Wirbelmaschine mit einem Torque-Motor ausgestattet, der Drehzahlen bis 1000 min1 erlaubt und ein hohes Drehmoment für die Schwerzerspanung mitbringt.

Dieser Torque-Motor ermöglicht es, das Wirbelaggregat auf eine Position von ±50 Grad zu schwenken. Das ist laut Hersteller eine weltweit einzigartige Entwicklung, die es ermöglicht, große Gewindesteigungen zu realisieren.

Produktionszeit von Rotoren um 50% reduziert

Die Rotoren für die Ölindustrie werden mit einem Abwälzfräser bearbeitet. Die Produktionszeit der Rotoren reduzierte sich so bis zu 50%, betont der Hersteller.

Die dabei erzielte Oberfläche der Rotoren benötigt keine weitere Behandlung für die Weiterverarbeitung. Ein Polieren oder Schleifen entfällt komplett.

Die Steuerung der PW 300 erfolgt bei dieser Bearbeitung durch ein speziell entwickeltes Softwarepaket mit aufwendigen Berechnungen, wobei jedoch den Angaben zufolge besonderes Augenmerk auf die einfache Bedienung der Maschine gelegt wurde.

Zentrierspannlünetten gewährleisten präzise Führung

Die Maschine ist ausgerüstet mit Zentrierspannlünetten, die eine sichere, präzise und steife Führung der Werkstücke vor und nach dem Wirbel-/Fräsaggregat gewährleisten. Damit lassen sich hochqualitative Komponenten mit höchster Präzision herstellen, verspricht der Hersteller.

Die Werkstücke werden durch CNC-gesteuerte Stützlünetten unterstützt, um ein Durchbiegen der langen Werkstücke zu verhindern.

Wirbelmaschinen mit bis zu 15 Achsen

Alle Anlagen sind laut Hersteller mit modernsten CNC ausgeführt und verfügen über bis zu 15 Achsen.

Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an Steuerung und digitale Antriebe. Direkte hochgenaue Wegmesssysteme in allen Dreh- und Positionierantrieben sind Standard.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/97058/

Weitere Berichte zu: Gewindesteigung Ölindustrie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit