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Ensinger erweitert Halbzeug-Portfolio für medizintechnische Anwendungen

08.10.2007
Der Halbzeughersteller Ensinger, Nufringen, hat das Portfolio der Hochleistungskunststoffe um zwei weitere Werkstoffe für Anwendungen in der Medizintechnik erweitert: um die Kunststoffe Tecason P MT XRO und Tecanyl MT. Beide Werkstoffe werden auf der Messe K 2007 vom 24. bis 31. Oktober in Düsseldorf vorgestellt ((Halle 5, Stand G39).

Die Rundstäbe aus röntgenopakem Kunststoff Tecason TECASON P MT XRO gibt es in verschiedenen Farben und mit Durchmessern von 1 bis 2,5 inch.

Damit werde man den Marktanforderungen im Bereich der minimalinvasiven und bildgesteuerten Chirurgie gerecht, heißt es.

Ein Kontrastmittel, das der Standard-Produktlinie kolorierter PPSU-Rundstäbe zugefügt wird, macht den Werkstoff röntgenundurchlässig und erlaubt klare Sichtbarkeit der Komponenten unter Röntgenstrahlung.

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Es ermöglicht dem Chirurgen während der Überwachung mit Hilfe bildgebender Systeme einen genauen Blick auf seine Instrumente oder auf orthopädische Testimplantate.

Der Werkstoff wurde nach ISO 10993-5 für externe medizinische Geräte getestet, die weniger als 24 h im Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Knochensubstanz und Dentin (Zahnwurzel) stehen. Er habe die gleichen technischen Eigenschaften wie der bereits etablierte Hochleistungskunststoff Tecason P MT.

Auch der Kunststoff Tecanyl MT (PPE) wurde speziell für medizintechnische Anwendungen entwickelt.Das Produkt besteht aus dem Rohstoff Noryl HNA055 von GE Plastics.

Die Halbzeuge werden exklusiv von Ensinger vertrieben. Der Kunststoff ist bis zu 1000 Zyklen bei 134 °C autoklavierbar, ohne nennenswerte Verluste bei den mechanischen Eigenschaften zu erleiden, so Ensinger.

Der Werkstoff eignet sich daher zum Beispiel für chirurgische Mehrweg-Instrumente.

Er verfügt über gute Laufzeit- und gleichbleibende hohe Schlageigenschaften und ist leicht zerspanbar.

Die Vorteile dieses Kunststoffs bei medizintechnischen Anwendungen werden vor allem in der hohen Beständigkeit gegenüber wiederholter Sterilisierung durch Gammastrahlung, Heißdampf und Ethylenoxid gesehen.

Aufgrund der hohen Schlagzähigkeit behalte der Werkstoff sein gutes Eigenschaftsprofil in einem weiten Temperaturbereich bei.

Der Rohstoff ist FDA- und EUFC-konform und nach ISO 10993 auf Biokompatibilität getestet.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/werkstoffe/kunststoffeundgummi/articles/95005/

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