Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verstärkermodul mit hoher Ausgangsleistung und hoher Linearität für Wimax-Terminals

05.10.2007
Mitsubishi Electric liefert seit Juni 2007 Muster des integrierten GaInP-HBT-Verstärkermoduls MGFS36E2527 aus, wobei GaInP-HBT für „Gallium Indium Phosphide Heterojunction Bipolar Transistor“ steht. Es handelt sich dabei um eine Technik, die einen hohen Wirkungsgrad ermöglicht und bisher vor allem in Mobiltelefonen zum Einsatz kam.

Der neue Verstärker zielt in erster Linie auf Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access)-Terminals ab.

Bei modernen Modulationsverfahren wie sie im Wimax-Standard eingesetzt werden, kommt es vor allem auf eine hohe Linearität des Übertragungssignals an.

Mit Hilfe des speziell auf Wimax abgestimmten GaInP-HBT-Verstärkerelements konnte Mitsubishi die Ausgangsleistung auf 27 dBm erhöhen, wobei der Vektorfehler EVM (Error Vector Magnitude) unter 2,5% liegt.

Verstärkung beträgt mehr als 32 dB

Die Verstärkung beträgt mehr als 32 dB. Bei Verwendung des Modulationsverfahrens 64 QAM (Quadratur-Amplitudenmodulation) erzielt das Bauelement bis zu einer Ausgangsleitung von über 27 dBm (das entspricht etwa 500 mW) eine exzellente Linearität.

Dies ermöglicht den Einsatz sowohl in ortsfesten Wimax-Terminals gemäß IEEE802.16-2004 als auch in mobilen Wimax-Geräten nach dem neuen Standard IEEE802.16e-2005.

Der Verstärker ist mit seiner Grundfläche von gerade einmal 4,5 mm × 4,5 mm bei 1 mm Bauhöhe nach Angabe n von Mitsubishi nicht nur der weltweit kleinste Verstärker in dieser Leistungsklasse, sondern er enthält auch einen Leistungs-Detektor zur Regelung des Ausgangssignals sowie einen spannungsgesteuerten Stufenabschwächer mit 20 dB Abschwächung.

Externe Anpassungsschaltungen sind nicht mehr notwendig, weil das Modul sowohl auf der Eingangsseite als auch am Ausgang intern an 50 ? angepasst ist.

Dadurch verringere sich die Anzahl der Bauelemente, und das Endprodukt wird kleiner und leichter.

Gerät arbeitet im Frequenzbereich von 2,5 bis 2,7 GHz

Der Gerät arbeitet im Frequenzbereich von 2,5 bis 2,7 GHz bei einer Versorgungsspannung von 6 V.

Außer diesem Verstärkermodul bietet Mitsubishi Electric weitere Wimax-Bausteine für die Frequenzbereiche 2,3 bis 2,5 GHz sowie für den vorwiegend in Europa etablierten Frequenzbereich 3,4 bis 3,6 GHz an.

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/industrieelektronik%2Dsensorik/articles/94956/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Im Focus: Scientists decipher key principle behind reaction of metalloenzymes

So-called pre-distorted states accelerate photochemical reactions too

What enables electrons to be transferred swiftly, for example during photosynthesis? An interdisciplinary team of researchers has worked out the details of how...

Im Focus: Erstmalige präzise Messung der effektiven Ladung eines einzelnen Moleküls

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, die effektive elektrische Ladung eines einzelnen Moleküls in Lösung präzise zu messen. Dieser fundamentale Fortschritt einer vom SNF unterstützten Professorin könnte den Weg für die Entwicklung neuartiger medizinischer Diagnosegeräte ebnen.

Die elektrische Ladung ist eine der Kerneigenschaften, mit denen Moleküle miteinander in Wechselwirkung treten. Das Leben selber wäre ohne diese Eigenschaft...

Im Focus: The first precise measurement of a single molecule's effective charge

For the first time, scientists have precisely measured the effective electrical charge of a single molecule in solution. This fundamental insight of an SNSF Professor could also pave the way for future medical diagnostics.

Electrical charge is one of the key properties that allows molecules to interact. Life itself depends on this phenomenon: many biological processes involve...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - März 2018

17.01.2018 | Veranstaltungen

2. Hannoverscher Datenschutztag: Neuer Datenschutz im Mai – Viele Unternehmen nicht vorbereitet!

16.01.2018 | Veranstaltungen

Fachtagung analytica conference 2018

15.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Projekt "HorseVetMed": Forscher entwickeln innovatives Sensorsystem zur Tierdiagnostik

17.01.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Seltsames Verhalten eines Sterns offenbart Schwarzes Loch, das sich in riesigem Sternhaufen verbirgt

17.01.2018 | Physik Astronomie

Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

17.01.2018 | Physik Astronomie