Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deckenmontierbarer Scara-Roboter mit Bildverarbeitungssystem

24.09.2007
Die Möglichkeit der Deckenmontage zeichnet den Toshiba-Scara-Roboter TH450 aus, den TM Robotics (Europe) Ltd auf dem Gemeinschaftsstand mit Vertriebspartner ICS präsentiert.
„Durch die mögliche Montage direkt über dem Arbeitsbereich sparen unsere Kunden Platz bei der Installation“, erklärt Nigel Smith, Managing Director von TM Robotics. Die Funktionalität der Roboter wird durch eine Kamera und ein Förderbandüberwachungssystem erweitert.

Der Roboter reduziert nicht nur den Platzbedarf in Fertigungszellen, er soll auch zu den schnellsten Scaras seiner Größenklasse gehören. Nach Angaben des Unternehmens erreicht er Zykluszeiten von weniger als 0,3 s. Er bietet eine Armlänge von 450 mm, eine Tragfähigkeit von 5 kg sowie eine Wiederholgenauigkeit von ±0,01 mm. In der Steuerung des Roboters ist eine SPS für eine umfassende Systemsteuerung integriert.
Der Scara-Roboter kommuniziert mit einer intelligenten Sony-Scorpion-Kamera. Das System besteht aus einer robusten CCD-Kamera für die industrielle Bildverarbeitung, einem integrierten PC und der offenen Scorpion-Software. Diese basiert auf der PC-Standardplattform Windows 2000/XP und ist laut TM damit benutzerfreundlich und skalierbar.

Kostengünstiger Aufbau von Hochgeschwindigkeitsanlagen möglich
Der deckenmontierbare TH450 verwendet ein Förderband- und Bildverarbeitungssystem. Es demonstriert die Überwachungsfunktion für bewegliche Objekte auf dem Förderband und die Fähigkeit der Roboter, die Ausrichtung von Teilen zu bestimmen und zwischen verschiedenen Produkten zu unterscheiden. Das System zur Überwachung von Förderbändern ermöglicht den kostengünstigen Aufbau von Hochgeschwindigkeitsanlagen auf der Grundlage vorhandener industrieller Bildverarbeitungssensoren mit Industriestandard-Ethernet-Anschluss.

Die Roboterbewegungen können je nach Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit der Förderanlagen interpoliert werden. Daher können Produkte aufgenommen werden, ohne dass das Förderband angehalten werden muss. Das System ist auch für mehrere Förderbänder geeignet –so kann zum Beispiel die Aufnahme und Ablage von Teilen zwischen verschiedenen Förderbändern synchronisiert werden.

Des Weiteren zeigt TM Robotics den Scara-Roboter TH1050 für Palettieranwendungen. Er verfügt über eine Reichweite von 1050 mm und eine maximale Tragfähigkeit von 20 kg. Die höchste lineare Geschwindigkeit beträgt 2000 mm/s und die Umlaufgeschwindigkeit der Z-Achse 1147°/s. Der Scara bietet einen großen Arbeitsbereich von 320°, heißt es weiter.

TM Robotics (Europe) Ltd auf der Motek 2007: Halle 1, Stand 1229

Rüdiger Kroh | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/robotik/articles/93973/

Weitere Berichte zu: Bildverarbeitungssystem Ltd Roboter Scara-Roboter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht rollFEED® Turning auf EMAG Maschinen: Tempomacher für die Drehbearbeitung
17.10.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Schuler-MSC2000-Dual-Servopresse am Fraunhofer IPT für Werkzeugtests und Entwicklungsprojekte
17.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften