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Drei Entwicklungstrends bei Schmierfetten

20.09.2007
Bei Schmierfetten treibt Klüber Lubrication die Entwicklung in Richtung Minimalmengenschmierung, höhere Belastbarkeit und lange Lebensdauer voran. Diese Trends haben sich in den Produkten des Schmierstoffherstellers niedergeschlagen: bei Fetten für Werkzeugspindeln, Linearführungen, Bohr- und Fräskopfgetrieben.

Üblicherweise lassen sich mit Fetten in Lagern für Fräs-, Schleif-, Dreh- und Bohrspindeln nur Drehzahlen bis zu einem Kennwert von 1,3 Mio. beherrschen. Darüber hinaus erfolgt zum Beispiel eine Öl-Luft-Schmierung, die einen erhöhten Geräte- und Handlingaufwand benötigt. In vielen Fällen kann sie nun durch eine Fettschmierung ersetzt werden, die einen Kennwert bis 2,3 Mio. ermöglicht.

Für Linearführungen hat Klüber das Schmierfett Klüberplex BEM 41-141 entwickelt, das hohe Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte meistert und laut Hersteller eine Stick-slip-Freiheit im Mikrometerbereich ermöglicht. Auch bei schnell drehenden Bohr- und Fräskopfgetrieben wird für Fettschmierung plädiert. Im Vergleich zur konventionellen Ölschmierung sei der Aufwand für Konstruktion und Montage der Bohr- und Fräsköpfe niedriger – bei zuverlässiger Getriebefunktion. Hinzu komme die Möglichkeit der Leistungssteigerung bei den Getrieben.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/instandhaltung/articles/93699/

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