Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nullpunktspannsystem minimiert Rüstzeiten

17.09.2007
Das Ausrichten und Voreinstellen von Werkstücken auf dem klassischen T-Nutentisch kostet nicht nur Zeit, sondern blockiert auch die Maschine – was wiederum die Kosten nach oben treibt. Wer Nullpunkt-Spannsysteme mit Wechselpaletten kombiniert, entkoppelt nicht nur die Rüst- und Maschinenlaufzeit, sondern kann auch problemlos von Maschine zu Maschine wechseln.

Doch hier beginnen die Grenzen vieler auf dem Markt angebotener Spannsysteme – bestehend aus einer auf der Werkzeugmaschine fest montierten Basis und dazugehörigen Wechselpaletten, meint Partool. Entweder sind die Systeme nur fürs Erodieren geeignet oder eben gerade nicht.

Spannsysteme oft nur für ein Bearbeitungsverfahren ausgelegt

Für das konventionelle Fräsen wird ein anderes System angeboten als zur schweren Zerspanung oder dem HSC-Fräsen. Die Basis für das Drahtschneiden ist ebenso verschieden wie die fürs Schleifen, Drehen oder die Laserbearbeitung. Palettengrößen lassen sich nicht an die vorhandenen Werkstückabmaße oder -gewichte anpassen. Das Resultat laut Partool: In einer Fertigung werden viele verschiedene, untereinander nicht kompatible Systeme angeschafft und eingesetzt.

Dies hat zur Folge, dass für jedes System separate, jeweils passende, Paletten gekauft werden müssen, obwohl vorhandene, aber nicht kompatible Paletten ungenutzt herumliegen. Ein Wechseln von einer Maschine zur Nächsten ist meist nicht möglich.

Neues Nullpunktspannsystem ist modular und flexibel

Mit dem Power-Grip-Nullpunktspannsystem wurden diese Probleme gelöst, wird betont, denn das System ermöglicht durch seinen modularen Aufbau eine durchgängige Palettierung der kompletten Fertigung mit nur einem Spannsystem. Verwendet wird ein und dieselbe Basis-Schnittstelle, egal welche Maschine palettiert wird oder welche Werkstückdimensionen aufgespannt werden.

Bestückt wird die Maschine, die gerade frei ist und nicht die, die das passende Spannsystem hat. Aufgespannt wird das Werkstück, das die höchste Priorität hat, nicht das, was aufgrund seiner Dimensionen am besten zum vorhandenen Spannsystem passt.

Power-Grip besitzt eine große Vorzentrierung und arbeitet ohne Spannzapfen, wird erläutert. Eine Wiederholgenauigkeit von ±0,002 mm gewährleistet laut Hersteller hochpräzises Arbeiten. Aufgrund axial federnder Zentrierlippen gibt es keinerlei Verspannungen und Ungenauigkeiten bei Temperaturschwankungen. Mit über 750 000 Spannungen ohne Referenzverlust arbeitet das Nullpunktspannsystem Power-Grip bereichsübergreifend, beim Fräsen und Drehen ebenso wie beim Draht- oder Senkerodieren, Flach- oder Rundschleifen, Bohren oder Lasern.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/spannmittelundsysteme/articles/93139/

Weitere Berichte zu: Fräsen Nullpunktspannsystem Spannsystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise