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Automatisierte Fräsbearbeitung in fünf Achsen

14.09.2007
Zwei neue fünfachsige Bearbeitungszentren zeigt die GF Agie-Charmilles, die Mikron HPM 600U und die Mikron HPM 800U. Die HPM-Baureihe ist durchgängig für den Einsatz im automatisierten „High-Performance-Machining”-Bereich ausgelegt.

Diese Bearbeitungszentren verfügen über starke Antriebe in den Achsen X/Y /Z und Direktantriebe in den Rund- und Schwenkachsen. Dies soll die Grundlage für besonders dynamische und wirtschaftliche Bearbeitungen bilden und eine automatische Beladung von Werkstücken (Palettenwechsler) und Werkzeugwechslern mit 30, 60 bis hin zu 210 Werkzeugen bei einer Werkzeugwechselzeit unter 3 s ermöglichen.

Bearbeitungszentren mit Werkzeugwechselzeit unter 3 s

Das Mikron-Konzept von Agie-Charmilles beinhaltet Ausbaustufen von manueller Beladung bis hin zum automatischen Palettenmagazin einschließlich des Handlings entsprechend großer Werkzeugmengen. Alle Ausbaustufen bieten für den Bediener einen unbeschränkten Zugang zum Arbeitsraum. Die Werkzeugmaschinen sind Bearbeitungszentren, die besonders für den modernen Werkzeug- und Formenbau sowie für die Produktion hochwertiger Teile ausgelegt sind.

Im Zentrum steht die stabile, äußerst kompakte Grundmaschine mit einem großen Arbeitsraum. Die maximalen X- und Y-Verfahrwege der Mikron HPM 800U betragen jeweils 800 mm. In der Z-Achse bietet die Fräsmaschine eine lichte Weite von der Tischoberfläche bis zur Spindelnase von 700 mm.

Die Bearbeitung voluminöser Werkstücke mit langen Werkzeugen auf allen fünf Seiten ist damit möglich. Der maximierte Arbeitsraum ermöglicht es, zylindrische Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 800 mm zu bearbeiten. Durch die geschickte Wahl der Rundschwenktisch-Dimensionen können sogar Werkstücke in einer Höhe von bis zu 600 mm mit maximal 100 mm langen Werkzeugen rundum bearbeitet werden.

Inline-Motorspindeln für höchste Leistungen

Die HPM-Maschinen setzen höchste Leistungen im Spindelbereich voraus. Folglich wurden speziell für diese Maschinenbaureihe Inline-Motorspindeln entwickelt. Drehzahl, Antriebsleistung und Drehmoment sind dabei auf die Fräsmaschinen abgestimmt. Direktantriebe in der vierten und fünften Achse sollen höchstmögliche Dynamik garantieren.

Bei HPM-Bearbeitungen fallen große Spanmengen an, die zuverlässig aus dem Arbeitsraum befördert werden müssen. Dazu sind die Maschinen mit zwei Spiralförderern ausgerüstet, die die Späne in den neben der Maschine platzierten Kratzspäneförderer transportieren.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/92990/

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