Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hartfeinbearbeitungszentrum fürs Schleifen und Hartdrehen

14.09.2007
Das neue Hartfeinbearbeitungszentrum Studer S 242 bietet ideale Voraussetzungen zum Rundschleifen und Hartdrehen in einer Aufspannung, so der Hersteller. Die Maschine ist in der Lage, die Produktivität auf die höchste Qualitätsstufe zu steigern. Damit habe man eine Alternative geschaffen, die leistungsfähiges Schleifen und Hartdrehen in einer Aufspannung ermöglicht.

Für das Hartdrehen stehen stabile Werkzeugaufnahmen, ein großer Drehzahlbereich der Werkstückspindel sowie schwingungsstabile Werkstückspannsysteme zur Verfügung. Die Schrägbauweise sorgt für freien Spänefall. Ein Kratzbandförderer übernimmt zuverlässig den Abtransport der Drehspäne.

Leistungsgerechte Schleifspindeln übernehmen das Schleifen

Das Schleifen übernehmen leistungsgerechte Schleifspindeln; dazu kommen eine Vorrichtung zum Auswuchten, Inprozess-Messsteuerungen, Abrichtwerkzeuge, eine Einrichtung zur Zylindrizitätsfeinverstellung und Kühlschmiersysteme – eben alles, was das Herz eines Schleifers begehrt.

Vor allem beim Bearbeiten von Führungsbolzen, Werkzeugaufnahmen oder Pumpenritzeln kann das Hartfeinbearbeitungszentrum laut Unternehmen seine Stärken ausspielen. Führungsbolzen werden bisher auf einer Schleifmaschine mit mehreren Scheiben erst schrupp- und dann feingeschliffen. Dabei erzielt man zwar hervorragende Ergebnisse, muss aber gleichzeitig lange Bearbeitungszeiten in Kauf nehmen. Vor allem das Schwenken des Schleifkopfs ist zeitintensiv, dauert 8 bis 10 s.

Nebenzeiten tendieren gegen Null

Bei der Fertigung eines Führungsbolzen auf einer S 242 übernimmt die Drehvorrichtung das Schruppen beziehungsweise die komplette Vorbearbeitung – und zwar endkonturnah, so dass anschließend nur noch eine Finish-Schleifscheibe zum Einsatz kommt. Das Ergebnis: eine superfeine Oberfläche von etwa Ra = 0,03 µm und vor allem eine deutliche Ersparnis von Haupt- und Nebenzeit. Denn durch die Anordnung der zwei oder drei Querschlitten in Linie gehen die Nebenzeiten gegen Null, so das Unternehmen.

Auch bei der Fertigung von Werkzeugaufnahmen könnte die S 242 als Sieger hervorgehen, wird versprochen. Weil die Außenkontur der Aufnahme keine speziellen Anforderungen erfüllen muss, genügt die Hartdrehbearbeitung. Der Innenbereich erfordert deutlich höhere Genauigkeit. Vorbohren oder -drehen und anschließendes Innenschleifen erfüllen alle Anforderungen und sind dennoch wesentlich schneller, als wenn die Innenkontur komplett geschliffen werden müsste. Zeitvorteile lassen sich auch beim Fertigen von Pumpenritzeln realisieren, meint der Hersteller. Solche Bauteile sind meist in Teilefamilien zu fertigen, bei denen ein Abschnitt stets die gleiche Kontur aufweist.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/92935/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE