Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bearbeitungszentrum bietet Rationalisierungspotenzial für die Zerspanung

13.09.2007
Mit der FZ 15 W präsentiert Chiron auf der EMO Hannover 2007 ein neues, kompaktes Hochleistungs-Bearbeitungszentrum mit automatischem Werkstückwechsler.
Das Bearbeitungszentrum soll mit Span-zu-Span-Zeiten von 1,7 s, Eilgängen bis 75 m/min sowie dem optimierten Arbeitsraum- und Umhausungskonzept weitere Rationalisierungspotenziale für die Bearbeitung präziser Serienteile erschließen.

Der integrierte Werkstückwechseltisch benötigt für einen 180°-Schwenk 1,9 s. Während auf der einen Tischseite ein Teil bearbeitet wird, kann auf der anderen Seite hauptzeitparallel ent- und beladen werden.

Bearbeitungszentrum mit kraftvoller Spindel

Die Maschine verfügt über eine gleichermaßen kraftvolle wie drehfreudige Spindel mit einer maximalen Drehzahl von 20 000 min-1 und einem Korbwechsler für 20 Werkzeuge in SK-40 oder HSK-A 63. Die im Werkstückwechsler integrierten Schwenkbrücken sowie optional adaptierbare Zwei-Achsen-NC-Rundtische erweitern den Einsatzbereich bis hin zur Komplettbearbeitung von Werkstücken in einer Aufspannung.

Die Aufspannfläche von 2 × 600 mm × 400 mm bietet Platz für große Werkstücke und Mehrfachspannvorrichtungen. Das Chiron-Schnellwechselsystem für Spannvorrichtungen soll die Rüstfreundlichkeit unterstützen.

Gestell wurde FEM-optimiert

Die FEM-optimierte Maschinenstruktur ist robust, vibrationsdämmend und thermisch sehr stabil ausgelegt. Dadurch eignet sich die FT 15 W sowohl für die Volumenzerspanung mit bis zu 500 cm3/min Fräsleistung als auch für Feinstbearbeitungen wie das hochpräzise Ausspindeln. Die Spindelleistung von bis zu 37 kW reicht für Bohrungen in St 60 bis 32 mm Durchmesser, und das Gewindeschneiden gelingt bis M 30.

Das Bearbeitungszentrum verfügt über einen Späneförderer mit einem zentralen Auswurf nach hinten oder links. Der freie Spänefall und die zuverlässige Späneentsorgung soll durch einen großen, zentralen Späneauswurf sichergestellt werden. Eine große Türöffnung soll das Rüsten unterstützen. Der Arbeitsraum ist von der CNC-Steuerung her gut einsehbar.

Die Verfahrwege der betragen in X-Richtung 550 mm, in Y-Richtung 400 mm sowie in Z-Richtung 425 mm. Die zur EMO präsentierte Magnum-Ausführung wartet mit einem X-Verfahrweg von 730 mm auf.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/92819/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie