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Wirkungsvolle Aerosolabscheidung durch Wellen-Ionisator statt Elektrofilter

11.09.2007
Mit dem patentrechtlich geschützten Wellen-Ionisator bietet die GEA Delbag Lufttechnik eine Weiterentwicklung des Elektrofilters an, mit der die Abscheidleistung herkömmlicher Modelle nach Herstellerangabe um ein Viertel übertroffen wird.

Daher eignet er sich besonders für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung, bei der feinste Kühlschmiermitteltröpfchen in hoher Konzentration die Luft belasten.

Um die Abscheidung bei gleicher Größe und Betriebsspannung zu steigern, ist eine längere Verweilzeit der Tröpfchen oder Partikeln im Ionisator nötig. Dies bewirkt die Wellenstruktur.

Wellenstruktur sorgt für bessere Abscheidung

Zudem sorgt die Geometrie für ein gezieltes Verwirbeln der Luft im Ionisator und die Ausbildung eines sternförmigen elektrischen Felds rund um die Sprühelektroden. Dank der gesteigerten Abscheidleistung des Elektrofilters soll in vielen Fällen auf eine zweite Filterstufe verzichtet werden können. Das senkt Platzbedarf, Investitions- und Betriebskosten.

Mit einer verbesserten Isolatoroberfläche will das Unternehmen unerwünschten Ablagerungen im Elektrofilter begegnen. Schmutz kann Kriechströme an Isolatoren begünstigen. Um dort Überschläge zu vermeiden, müssen verschmutzte Filter mit geringerer Spannung betrieben werden, was die Abscheidleistung mindert.

Lotus-Isolatoren mit Nanotechnologie

Das volle Potenzial sollen Elektrofilter mit den neu entwickelten Lotus-Isolatoren entfalten: Ihre mit Nanotechnolgie hergestellte Oberfläche bietet Wasser und Öl keinen Haftgrund; die Bauteile verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion.

Das gestattet nach Angaben des Unternehmens deutlich längere Wartungsintervalle und erleichtert das Reinigen, unabhängig von der Art des verwendeten Kühlschmierstoffs. Der Einsatz der Lotus-Isolatoren macht die Elektrofilter auch für kritische Einsatzfelder im Bereich der Emulsionsnebelabscheidung interessant.

Im patentierten Wellen-Ionisator wird die Luftgeschwindigkeit um ein Drittel reduziert und entstehende Turbulenzen des Luftstroms begünstigen die Ionisation. Das Ergebnis: Gegenüber dem Standard-Ionisator wird nach Unternehmensaussage, bei gleich angenommenem Luftdurchsatz, eine bis zu 25% höhere Abscheidleistung erzielt.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/peripherie/articles/92523/

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