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Messsystem zum µm-genauen Messen in schmutzigem Umfeld

11.09.2007
Der Maschinenbau stellt höchste Anforderungen an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Messsystemen.

Der Maschinengenauigkeit im µm-Bereich steht der Einsatz im sehr verschmutzungsanfälligen Umfeld des Werkzeugmaschinenbaus entgegen.

Speziell diese Anforderungen soll die neueste Generation der geführt-gekapselten induktiven Längenmesssysteme von AMO auch für große Messlängen erfüllen.

Die neue Baureihe LMI-310 besteht aus bis zu 4 m langen Einzelstücken, die für größere Messlängen miteinander kombiniert werden können.

Die einzelnen Schienenstücke besitzen an der Oberseite eine Nut, in die ein durchgehendes Stahlmaßband eingelegt und verschlossen wird. Passstifte und Klemmen einschließlich einer Justiermöglichkeit ermöglichen laut AMO sowohl eine sichere Befestigung des Maßbandes, als auch die wiederholte Montage und Demontage.

Fotolithografischer Prozess für sehr genaue Teilung

Der Messwagen beinhaltet den Abtastkopf und führt diesen nach Herstellerangaben exakt über das integrierte Maßband. Die Abstreifer schützen Messkopf und Führungselemente gleichzeitig. Das Stahlmaßband besitzt durch einen fotolithografischen Prozess eine sehr genaue Teilung. Durch die induktive Abtastung und die hochwertige Elektronik im Messwagen wird in Echtzeit ein analoges 1Vss- oder TTL-Signal ausgegeben.

Kleine 1Vss-Signalperioden von 40 µm erlauben eine hohe Regelgüte und entsprechende Bearbeitungsgenauigkeiten. Referenzmarken sind bereits im Maßband integriert und können einzeln, mehrfach oder auch abstandskodiert ausgeführt sein, heißt es.

Induktives Messsystem vor allem für Werkzeugmaschinen geeignet

Das induktive Messprinzip eignet sich nach Angaben des Unternehmens besonders für den Einsatz in Werkzeugmaschinen. Typische Verschmutzungen durch Öl oder Kühlwasser sollen die Funktionsweise der Systeme nicht beeinträchtigen.

Eine aufwändige mechanische Kapselung und die Verwendung von Sperrluft entfällt dadurch. Anwendung finden diese Messsysteme vorwiegend in Werkzeugmaschinen, verfahrenden Portalen und Linearachsen mit großen Verfahrwegen.

Die AMO GmbH finden Sie auf der EMO 2007 in Halle 5, Stand E13.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/fertigungsmesstechnik/articles/92537/

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