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Schwingungsdämpfung für Werkzeugmaschinen

11.09.2007
Spinner stellt sein neu entwickeltes System PSD (Passive-Struktur-Dämpfung) vor, das künftig in allen Werkzeugmaschinen des Unternehmens zum Einsatz kommt. Es soll Mikroschwingungen in der Zerspanung abdämpfen.

Ähnlich wie ein Stoßdämpfer in einem Pkw werden die Schwingungen durch Dämpfungselemente reduziert. Dadurch ist es nach Angabe des Unternehmens möglich, deutlich höhere Zerspanungsleistungen bei gleichzeitig höheren Oberflächengüten zu erreichen. Hintergrund ist, dass die Eigenschwingungsfrequenzen der Maschinenstruktur, die die mögliche Zerspanungsleistung begrenzen, reduziert sind.

Schwingungsdämpfung ermöglicht höhere Spantiefe bei Drehmaschine

Bei einer Drehmaschine der Baureihe TD mit drei Revolvern, die als Versuchsmaschine dient, konnte den Angaben zufolge die Grenzspantiefe durch diese Schwingungsdämpfung verdoppelt werden. Das heißt, die mögliche Spantiefe, die mit einer solchen Maschine ohne Auftreten störender Schwingungen erreicht werden kann, wurde auf das Doppelte erhöht. Die Dämpfungselemente sind in die selbst entwickelten Schaltrevolver der TD-Triplex jeweils oben im Kopf des Revolvers integriert.

Einsatzgebiete für die Schwingungsdämpfungstechnik sieht der Hersteller vor allem im Bereich von Hochleistungswerkzeugmaschinen, die durch zunehmenden Leichtbau der einzelnen Schlittensysteme bei gleichzeitig immer höheren Anforderungen an Steifigkeit und Dynamik geprägt sind.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/92396/

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