Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pneumatische Positionsüberwachung von Werkstücken in Werkzeugmaschinen

27.08.2007
Rexroth bietet mit der Serie MS01 ein pneumatisch betriebenes Steuer- und Messsystem zur Kontrolle von Anwesenheit, Position, Form oder Dimension von Prüfobjekten bei der automatischen Zuführung und Bearbeitung von Werkstücken.

In vielfältigen pneumatischen Anwendungsbereichen wird die für die Pneumatik obligatorische Druckluft zweierlei genutzt: Zum einen werden die Pneumatikkomponenten mit Druckluft betrieben. Zum anderen kann durch berührungsloses Abtasten eines Prüfobjektes mit einem Luftstrahl aus einer Sensordüse und Auswertung des entstehenden Rückstaudruckes eine Aussage in Form eines elektrischen Signals über die zu prüfenden Faktoren gegeben werden. Rexroth bietet für diese Anwendungen die pneumatische Positionskontrolle MS01 an.

Positionsüberwachung tastet das Werkstück berührungslos ab

Die pneumatische Positionsüberwachung dient der Kontrolle von Werkstückanwesenheit oder -maßhaltigkeit. Durch Messdüsen wird das Werkstück berührungslos abgetastet. Der Staudruck, der zwischen dem Werkstück und der Messdüse entsteht, gibt Hinweis auf die Anwesenheit oder Maßhaltigkeit des Werkstückes. Das Messergebnis wird mit einem Signal an die Maschinensteuerung übertragen, fehlerhafte Werkstücke oder fehlerhafte Positionierung werden aus dem Prozess ausgeschleust.

In einer anderen Anwendung wird mit der Positionsüberwachung eine Anwesenheitskontrolle von Bohrungen im Werkstück durchgeführt. Durch einen Messzweig wird Luft in den Düsenraum eines Abtaststempels geblasen. Beim Fehlen einer Bohrung ist der zuvor definierte Staudruck zu klein, es geht ein Signal an die Maschinensteuerung, wodurch die Weiterbearbeitung des fehlerhaften Werkstückes gestoppt wird.

Positionsüberwachung mit hoher Messgenauigkeit

Die pneumatische Positionsüberwachung von Rexroth zeichnet sich durch seine hohe Messgenauigkeit bis zu 0,01 mm aus. Zum Schutz gegen eine Verfälschung der Messergebnisse durch Schmutzpartikel wie Späne oder Kühlmittel ist MS01 mit einer integrierten Freiblasfunktion ausgestattet. So ist eine regelmäßige Reinigung der Messoberfläche sicherstellt.

Das System ist schnell erweiterbar. Als eine Blocklösung in Verbindung mit dem CD01-Ventilsystem lässt sich die Positionsüberwachung MS01 in jede Maschinensteuerung integrieren, was für die Anwender einen minimalen Montage- und Installationsaufwand bedeutet.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/fluidtechnik/articles/91147/

Weitere Berichte zu: MS01 Maschinensteuerung Positionsüberwachung Staudruck Werkstück

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie