Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erweiterte Funktionen für Werkstattprogramme

06.07.2007
Siemens Automation and Drives (A&D) hat die Funktionen der Werkstattprogramme ShopTurn und ShopMill erheblich erweitert. Die neuen Funktionen reduzieren die Programmierzeit für CNC-Anwendungen für den Anwender erheblich.

Damit erhöhen die Programme die Produktivität in der Werkstattebene. Die Technologiepakete sind für zyklengesteuerte Flachbettmaschinen, Schrägbett-Drehmaschinen, horizontale oder vertikale Dreh- oder Fräszentren ebenso geeignet wie für komplexe Bearbeitungszentren im Werkzeug- und Formenbau.


ShopTurn unterstützt bei der grafischen Programmierung jetzt hochkomplexe Komplett-Drehmaschinen mit Schwenkachse und zugehöriger Frässpindel. Dabei können sowohl Dreh- als auch Fräswerkzeuge verwendet werden. Im Fräsbereich kann die B-Achse geschwenkt werden und wirkt so wie eine normale Schwenkachse. Die Werkzeuge wie Fräser oder Bohrer werden mit der B-Achse ausgerichtet oder angestellt.

Die angestellten Drehwerkzeuge sind interaktiv programmierbar und die grafische Fräs- und Bohrbearbeitung erlaubt eine einfache Programmierung auch bei schrägen Flächen. ShopTurn beinhaltet darüber hinaus eine leistungsfähige Werkzeugverwaltung für Multitools. Die grafische Simulation steht ebenso für orientierte Werkzeuge zur Verfügung und gewährleistet eine hohe Prozesssicherheit auch bei geschwenkten Achsen.

Im Werkstattprogramm ShopMill sind jetzt neue Funktionen wie Wirbel- und Tauchbohr-fräsen enthalten. Die Funkton Wirbelfräsen (Trochoidales Fräsen) ist jetzt über einen Zyklus integriert. Dadurch entfällt die bislang notwendige separate Programmierung an einem externen CAD/CAM-System. Speziell bei gehärteten Materialen bis zu 65 HRC wird dieses Wirbelfräsen zum Schruppen und zur Konturvorbereitung mit beschichteten VHM–Fräsern genutzt. Beim HSC-Schruppen stellt das Verfahren sicher, dass das Werkzeug nie ganz eintaucht, die Werkzeugwege sanft und rund verlaufen und die eingestellte Überlappung genau eingehalten wird. Außerdem wird ein Auftreten von Schwingungen verhindert. Ebenso über einen Zyklus wurde die Funktionalität für Tauchbohrfräsen (Plunging) in ShopMill integriert. Das Tauchbohrfräsen gilt als bevorzugtes Verfahren zum Ausräumen von Nuten und Kavitäten. Die neuen Funktionen von ShopMill erlauben erstmals die Bearbeitungsart Helix-Fräsen bei Kreistaschen, das „Schwenken Rundachse direkt“ für einfache Maschinenkinematiken sowie die optimierte Richtungsauswahl bei Rundachsen.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1432“ an:
Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 2348, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Volker M. Banholzer | Siemens A&D
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/jobshop
http://www.siemens.de/automation/presse

Weitere Berichte zu: Programmierung ShopMill Werkstattprogramm Werkzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

6. Leichtbau-Tagung: Großserienfähiger Leichtbau im Automobil

23.08.2017 | Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Turbulente Bewegungen in der Atmosphäre eines fernen Sterns

23.08.2017 | Physik Astronomie

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Algen Arthritis behandeln

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie